Vierbeiner wird endlich von Höllenqualen erlöst: So irre ist seine Verwandlung nach der Rettung

Bali (Indonesien) - Als Tierschützer in Indonesien zu einem ausgesetzten Vierbeiner gerufen wurden, schnappten selbst die erfahrenen Retter nach Luft: Der Hund war in einem erschütternden Zustand! Doch die Tierfreunde gaben ihn nicht auf und sorgten bei ihm für eine Verwandlung, die wohl keiner von ihnen erwartet hatte.

Vierbeiner "Poleng" litt unter einer derart starken Räude, dass es fast so aussah, als hätte er sich in Stein verwandelt.  © Bildmontage/Screenshot/Instagram/littlestepsmatter

Seine Rettung verdankte Hund "Poleng" Anwohnern, die ihn zunächst immer wieder fütterten und schließlich der Hilfsorganisation "Little Steps Matter" meldeten.

"In dem Moment, als wir Poleng sahen, war klar, dass er unsagbar gelitten hatte", schreibt die Organisation auf Instagram. Polengs Fell war von schwerer Räude gezeichnet, seine Haut entzündet und von einer dicken Kruste bedeckt. Die Fellnase wirkte, als hätte sie sich während ihrer Zeit auf den Straßen der indonesischen Insel in Stein verwandelt.

"Little Steps Matter" bezeichnet Poleng als "schlimmsten Fall" von Räude, den die Mitarbeiter je gesehen hatten. Er wurde sofort zu einem Tierarzt gebracht, wo er einer Intensivbehandlung unterzogen wurde.

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"Nachdem all die Krusten abgefallen waren und seine Haut zu heilen begonnen hatte, ließ er es zu, dass wir ihn berührten", erinnert sich Sabine Kaufmann, Gründerin der Organisation, gegenüber The Dodo.

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Was für ein Unterschied: Poleng kurz nach seiner Rettung (l.) und nachdem er von seiner Pflegefamilie aufgepäppelt worden ist.  © Bildmontage/Screenshot/Instagram/littlestepsmatter

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Mittlerweile wurde der Hund von einer Familie adoptiert.  © Bildmontage/Screenshot/Instagram/littlestepsmatter

Trotz allem, was er in der Vergangenheit durchmachen musste, zeigte sich Poleng als extrem lieber und verschmuster Hund.

Nachdem er wieder aufgepäppelt worden war, kehrte er zunächst wieder zu der Familie zurück, die ihm einst geholfen hatte. Dort konnte er allerdings nicht lange bleiben. Poleng zog deshalb bei einer Pflegestelle ein, wo er weiter gesund werden konnte - und extrem aufblühte. Äußerlich wie auch innerlich war der Vierbeiner kaum mehr wiederzuerkennen.

Nachdem man sein Schicksal im Netz veröffentlicht hatte, dauerte es nicht lange, bis sich eine Familie meldete, die Poleng liebend gern bei sich aufnehmen wollte. "Sie lieben ihn über alles", freut sich Kaufmann.

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"Er war wirklich der schlimmste Fall, den wir je gesehen haben. Und dann entpuppte er sich als der albernste, lustigste und liebste Kerl überhaupt."

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