Was dieser süße Hund erlebt hat, ist schrecklich: Seinen Lebensmut lässt Pascar sich nicht nehmen

Kassel - Wie können manche Menschen nur so grausam sein? Pascar ist ein Hund mit schrecklicher Vergangenheit, er wurde schwer verletzt auf der Straße gefunden. Auf ihn war geschossen worden, ein Bein musste amputiert werden.

Findet Pascar sein Happy End?
Findet Pascar sein Happy End?  © Montage: Tierheim "Wau-Mau-Insel" in Kassel (2)

Nach einem Zwischenstopp im Partnertierheim der "Wau-Mau-Insel" im rumänischen Brașov befindet sich die liebenswerte Fellnase inzwischen in Kassel, wo der Vierbeiner jetzt auf sein Happy End wartet.

In seiner Heimat hätte der Rüde keinerlei Chance auf ein solches gehabt. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Tierheims sei es ein echter Herzenswunsch, vor allem auch solchen Tieren zu helfen, für sie ein liebevolles Zuhause zu finden.

Beim Röntgen wurden den Angaben zufolge eine Knochenabsplitterung und eine Verdickung im verletzten linken Vorderbein entdeckt. Da sich der Zustand leider immer weiter verschlechtert habe, sei dessen Amputation unumgänglich gewesen.

Schreckhafter Mikesch hat in der Vergangenheit leider gebissen: Dabei hat er einen weichen Kern
Hunde Schreckhafter Mikesch hat in der Vergangenheit leider gebissen: Dabei hat er einen weichen Kern

Der Eingriff wurde im vergangenen Juni durchgeführt. Pascar hat diesen gut überstanden. Die treue Seele habe die Tierpfleger schon am Morgen nach der Operation "wieder schwanzwedelnd und bestens gelaunt" begrüßt. "Wir sind immer wieder erstaunt, wie Tiere solche Eingriffe wegstecken und sich ihre Lebensfreude nicht nehmen lassen."

Gelassenheit und Lebensfreude trotz seines schrecklichen Schicksals

Was der Vierbeiner in seinem Leben bereits erleben musste, macht traurig, fassungslos und wütend. Wer hat ein Herz für den Rüden?
Was der Vierbeiner in seinem Leben bereits erleben musste, macht traurig, fassungslos und wütend. Wer hat ein Herz für den Rüden?  © Tierheim "Wau-Mau-Insel" in Kassel

Für alle Interessenten, die sich vorstellen können, Pascar ein Leben im Glück zu schenken, gilt es aufgrund der Amputation einiges zu beachten.

Mit einer Größe von 56 Zentimetern und einem Gewicht von stolzen 30 Kilogramm ist der circa zwei Jahre alte Hund wahrlich kein kleiner Artgenosse.

Auch sei es ein "großer Unterschied, ob das Vorder- oder das Hinterbein amputiert werden musste".

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Bedeutet: Es sei laut den Tierfreunden immer leichter, wenn ein Hinterbein betroffen ist.

Pascar habe sich sein Schicksal aber nun mal nicht ausgesucht. Er nehme es mit "einer Gelassenheit und Lebensfreude an, von der wir uns 'ne dicke Scheibe abschneiden könnten".

Aufhalten lässt er sich von seinem fehlenden Bein nicht, seine künftige Familie muss aber einige Dinge beachten.
Aufhalten lässt er sich von seinem fehlenden Bein nicht, seine künftige Familie muss aber einige Dinge beachten.  © Tierheim "Wau-Mau-Insel" in Kassel

Blitzverliebt in Pascar? Das gilt es laut dem Tierheim zu beachten

Sein künftiges Für-immer-Zuhause sollte möglichst ebenerdig, der Bodenbelag rutschfest sein. Mehrere kleine Spaziergänge sind großen Runden vorzuziehen, längere Trips mit seiner neuen Familie mit einem Hundejogger aber natürlich kein Problem.

Als junge Fellnase müsse er entsprechend ausgelastet werden und natürlich auch noch jede Menge lernen.

Wer den liebenswerten Mischling kennenlernen will, kann sich montags bis freitags zwischen 10 und 12 Uhr sowie 16 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 05618615680 oder alternativ jederzeit per E-Mail sowie Webformular melden.

Titelfoto: Montage: Tierheim "Wau-Mau-Insel" in Kassel (2)

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