Was steckt hinter dem verrückten Blick von diesem Hund?
Stuttgart - Benny sieht auf den ersten Blick etwas verrückt aus. Doch das ist er gar nicht. Im Gegenteil: Benni ist ein ganz normaler Hund, der fantastisch schnüffelt, aber auf einem Auge nichts mehr sieht.
Der arme Vierbeiner muss inzwischen siebenmal am Tag verschiedenen Augentropfen und Salben nehmen, ansonsten müsse sein Auge herausoperiert werden, erklärt das Tierheim Stuttgart, in dem Benny aktuell wohnt.
Natürlich ist das nur ein Zuhause auf Zeit - er wünscht sich zu einer Familie zu ziehen.
Auf den ersten Blick wirkt Benny mit seinem Blick etwas verrückt, doch dieser Eindruck täuscht vollkommen. Der Hund ist topfit, riecht und hört extrem gut. Beim Gassigehen kann er mit seinen gesunden Sinnen Menschen, Hund und Fahrradfahrer problemlos orten.
Bellen kann der Dackel-Terrier-Mix auch hervorragend. Hier kann er lernen, etwas weniger und vielleicht leiser zu bellen.
Dackel-Terrier-Mix Benny ist verschmust
Seine Bezugspersonen sucht er sich selbst aus. Er ist zu ihnen sehr charmant und liebenswürdig. Er liebt seine Spielzeuge und langes Kuscheln.
Fremden gegenüber kann Benny auch mal beißen, wenn sie ihm sein Spielzeug wegnehmen oder zu schnell zu nah kommen.
Alleine bleiben kann er nicht, denn er jault bis seine Bezugspersonen zurückkommen.
Der Vierbeiner liebt lange Spaziergänge, allerdings kann es auch mal sein, dass ihm die Puste ausgeht. Dann lässt er sich von seinem Herzensmensch verwöhnen und am liebsten in einer Tasche herumtragen.
Autofahren hingegen ist kein Problem, auch Treppensteigen nicht. Der Hund sollte nicht zusammen mit Kindern wohnen. Auch sollte das neue Frauchen oder Herrchen schon Hundeerfahrung haben, denn er ist kein Anfängerhund. Benny ist am 31. Mai 2013 geboren und kastriert.
Wer kann sich vorstellen mit Benny gemeinsam zu leben, lange durch den Wald zu streunern und dann auf dem Sofa zu kuscheln? Dann meldet Euch bei [email protected] und macht einen Termin zum Kennenlernen aus.
Titelfoto: Tierschutzverein Stuttgart und Umgebung e. V.

