Hamburg - Er ist klein, flauschig und hatte keinen leichten Start: Malteser-Rüde Puffy musste sein Zuhause verlassen, weil er mit dem turbulenten Alltag einer Familie mit kleinem Kind schlicht überfordert war.
Der ganze Trubel wurde dem Zweijährigen zu viel, sodass er sogar hin und wieder schnappte. Am 14. März 2026 kam der Rüde deshalb ins Hamburger Franziskus-Tierheim - verunsichert, schreckhaft und voller Misstrauen.
In den ersten Tagen wollte er von Nähe nichts wissen. Jeder neue Eindruck, jede Bewegung war ihm zu viel. Doch dann zeigte Puffy, was wirklich in ihm steckt: Mut! Für den Hund der Beginn eines neuen Kapitels.
Nach nur wenigen Tagen taute der kleine Kerl langsam auf, ließ vorsichtig erste Kontakte zu. Und heute? Kaum wiederzuerkennen! Gegenüber vertrauten Menschen zeigt sich die Fellnase inzwischen von ihrer besten Seite: verspielt, offen und richtig verschmust.
Streicheleinheiten fordert er mittlerweile selbstbewusst ein und genießt jede Sekunde Aufmerksamkeit, heißt es auf der Website des Tierheims.
Malteser-Rüde Puffy sucht ein ruhiges und liebevolles Zuhause
Auch draußen ist Puffy ganz in seinem Element. Spaziergänge liebt er, mit anderen Hunden versteht er sich gut, und insgesamt hat er sich zu einem fröhlichen und erstaunlich entspannten Begleiter entwickelt.
Doch eines ist klar: Der Vierbeiner braucht ein Zuhause, das zu ihm passt. Hektik und Unruhe verunsichern ihn schnell. Deshalb wünschen sich die Tierpfleger ein liebevolles, aber ruhiges Umfeld für ihn. Ein aktives Leben, ja, aber bitte ohne Kinder und ohne Chaos.
Wer schenkt diesem tapferen kleinen Kämpfer die zweite Chance? Interessierte können Puffy persönlich im Tierheim kennenlernen oder sich per E-Mail unter office@franziskustierheim.de melden.