Als Team sieht, womit Leute ins Tierheim kommen, fällt die Kinnlade herunter
Tangent (Oregon/USA) - Sie wollten ihr Tierheim in einer Stunde schließen, als mehrere Leute mit zwei großen Boxen bei ihnen aufschlugen. In der "SafeHaven Humane Society" in Tangent, USA, fielen den Teammitgliedern die Kinnladen herunter, als sie genauer hinsahen.
Wie das Tierheim vor wenigen Tagen auf Facebook berichtete, befanden sich in der ersten Box vier erwachsene Katzen, zwei davon trächtig. In der zweiten waren neun Katzenbabys und zwei weitere erwachsene Samtpfoten!
"Man rief mich aus dem Büro an und sagte: 'Hey, ich brauche dringend Hilfe'", erzählte Katie Storm, eine Mitarbeiterin der Safe Haven Humane Society, in einem Interview mit The Dodo.
Die Leute, die Ende Juni mit den Katzen-Boxen gekommen waren, gaben an, diese zusammengeklebt vor einem Baumarkt gefunden zu haben.
"Niemand in der Gegend konnte ihnen sagen, woher sie stammten, und sie wussten in diesem Moment nicht weiter", so Storm. "Also nahmen sie die Tiere mit und fuhren zu uns."
Natürlich brachte dieser spontane "Überfall" seine Probleme mit sich.
Tierheim berichtet in Facebook-Posting über die kuriose Geschichte
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Das Team sei in diesem Moment bereits an seiner Belastungsgrenze gewesen. Aber vor allem die Kitten hätten dringend Hilfe benötigt, erklärte Storm.
Obwohl die Safe Haven Humane Society eigentlich mit einem Terminsystem arbeitet, gaben sich alle Beteiligten größte Mühe, die Situation in den Griff zu bekommen.
Deswegen machten fast alle von ihnen Überstunden, um die medizinische Versorgung der Stubentiger sicherzustellen. "Am nächsten Morgen waren alle entspannter und glücklicher", sagte Storm.
Danach lösten sich viele Probleme in kürzester Zeit nahezu von selbst. Obwohl die Fellnasen erst Ende Juni eingeliefert worden waren, sind inzwischen die meisten von ihnen vermittelt worden. Die ehemals trächtigen Mütter erfreuen sich unterdessen an ihren Babys, die ebenfalls bald vermittelt werden sollen.
"Der Gedanke, dass sie wahrscheinlich in einem Kreislauf ständiger Würfe gefangen gewesen wären, wenn niemand sie gefunden hätte, bricht uns das Herz", so Storm. "Deshalb freuen wir uns sehr, dass sie nun glücklich sind."
Titelfoto: Facebook/Screenshot/SafeHaven Humane Society

