Frau geht früh zur Arbeit: Was sie dort erwartet, bricht ihr Herz in Tausend Stücke
New South Wales (Australien) - Was eine Tierheim-Mitarbeiterin in Down Under bei Schichtbeginn entdeckte, sollte ihrer Meinung nach kein Tierfreund jemals erleben müssen.
Eigentlich begann der Arbeitstag für Anna Seares ganz normal: Wie immer machte sie ihren morgendlichen Rundgang durch die Einrichtung. Als sie das Eingangstor erreichte, rutschte ihr das Herz in die Hose:
Auf der Zufahrtsstraße und am Rand hatte ein Unbekannter 13 Transportboxen abgestellt. Darin befanden sich insgesamt 19 Katzen in einem "erbärmlich Zustand". Sie waren teilweise regelrecht in die Behälter gestopft worden.
Ihr einstiger Besitzer hatte sie im Regen und in der Kälte zurückgelassen. "Sie waren durchnässt, verängstigt, mit Urin und Kot bedeckt", heißt es in einem Facebook-Beitrag des "Lucky Stars Sanctuary Inc".
Anna war laut The Dodo "zutiefst betroffen" und "schockiert". "So etwas zu sehen, ist unglaublich erschütternd – man weiß nicht, wie lange die Tiere schon dort sind."
Die Katzen waren sichtlich gestresst, "völlig apathisch" und verängstigt.
Jetzt kostenlos für den News-des-Tages-Newsletter anmelden!
19 Katzen einfach vor Tierheim abgestellt
Bei der anschließenden Untersuchung stellte sich zudem deutlich heraus, dass die Neuankömmlinge vernachlässigt waren. So waren einige von ihren abgemagert oder voller Flöhe. Das Tierheim vermutet, dass manche der Samtpfoten den Großteil ihres Lebens in Käfigen verbracht haben.
Besonders schmerzhaft sei es für die Einrichtung, dass der vorherige Halter sie nicht einfach kontaktiert hatte. "Wir hätten geholfen. Wir versuchen immer zu helfen." Die Grausamkeit und Missachtung, die den Tieren angetan wurde, mache die Tierschützer wütend und traurig zugleich.
"Sie sind Wind und Wetter, Raubtieren und extremem Stress schutzlos ausgeliefert, und es gibt keine Garantie, dass sie rechtzeitig gefunden werden", erklärt die Tierheim-Angestellte.
Die Katzen, die alle nicht älter als zwei Jahre alt sind, wurden jetzt medizinisch versorgt, geimpft und gechippt. Diejenigen, die körperlich stabil sind, erhielten bereits einen Platz in einer Pflegefamilie.
"Es geht ihnen jetzt viel besser", freut sich Anna.
Titelfoto: Screenshot/Facebook/Lucky Stars Sanctuary Inc

