Im Tierheim geboren: Wer zeigt den Schwestern endlich das richtige Katzenleben?

Kaiserslautern - Die beiden knapp ein Jahr alten Katzenschwestern Schmusi und Nona möchten gerne das Leben außerhalb des Tierheims kennenlernen.

Nona ist die verspieltere und neugierigere der beiden Schwestern.
Nona ist die verspieltere und neugierigere der beiden Schwestern.  © Tierschutzverein Kaiserslautern e.V.

Denn wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tierheims in Kaiserslautern auf ihrer Webseite schreiben, kamen die beiden mit weiteren Geschwistern im Tierheim zur Welt. Die Mutter war eine wild lebende Streunerin.

Wie es weiter auf der Webseite heißt, verbrachten Schmusi und Nona ihr bisheriges Leben ausschließlich in einem Außenbereich.

Deshalb ist für die beiden in einem normalen Haushalt natürlich noch alles neu, ungewohnt und einiges auch unheimlich.

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Das ist auch der Grund dafür, warum das Tierheim die Schwestern nur gemeinsam vermitteln möchte. Denn so können sie sich beim Erkunden der fremden Umgebung gegenseitig unterstützen und Halt geben.

Während ihre Geschwister allerdings bereits alle ein neues Zuhause gefunden haben, war dieses Glück Schmusi und Nona leider bislang noch nicht vergönnt.

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Schmusi ist leider sehr schüchtern, was eine Vermittlung nicht gerade einfacher macht

Schmusi ist leider sehr schüchtern und versteckt sich gerne vor ihr fremden Menschen.
Schmusi ist leider sehr schüchtern und versteckt sich gerne vor ihr fremden Menschen.  © Tierschutzverein Kaiserslautern e.V.

Von ihrem Temperament seien die Katzen sehr unterschiedlich. So verhalte sich Schmusi gegenüber ihr fremden Menschen zunächst sehr schüchtern. Dann verstecke sie sich, weshalb sie Besucher im Tierheim auch kaum zu Gesicht bekommen; was ihre Chancen auf Vermittlung natürlich nicht gerade erhöht.

Das ändere sich allerdings, wenn sie erst einmal Vertrauen zu ihren Bezugspersonen aufgebaut habe. Dann mache sie ihrem Namen alle Ehre und könne vom Schmusen gar nicht mehr genug bekommen.

Nona hingegen sei sehr verspielt und neugierig und - wie es auf der Webseite des Tierheims heißt - "meistens sofort mit dabei, wenn irgendetwas passiert".

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Im Gegensatz zu Schmusi lasse sich Nona aber nur sehr ungern anfassen. Allerdings dürfte sich auch dies mit der Zeit ändern, wenn sie sich an ihre Bezugspersonen mehr und mehr gewöhne.

Wer die beiden kennenlernen möchte, kann sich gerne mit dem Tierheim in Kaiserslautern per E-Mail oder telefonisch unter der Rufnummer 0631/350-3667 in Verbindung setzen.

Titelfoto: Bild-Montage: Tierschutzverein Kaiserslautern e.V., Tierschutzverein Kaiserslautern e.V.

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