Katze soll kastriert werden: Als Frauchen zum Tierarzt will, ändert sich alles
Ohio (USA) - Typisch Katze! Dass die Vierbeiner ihren eigenen Kopf haben und machen, was sie wollen, dürfte jedem Halter bekannt vorkommen. Eine Fellnase im US-Bundesstaat Ohio hatte sogar ihren eigenen Weg, um ihrer Kastration zu entkommen. Zumindest vorerst.
Die Mieze legte ihrem Frauchen Maddy eines Morgens einen Wurf Jungtiere ins Nest. "Das war nicht ganz der Plan, den ich mir vorgestellt hatte. Aber Mama und Babys geht es gut", schrieb Maddy vor einer Woche zu einem TikTok-Video, das seither rund 160.000 Klicks einheimsen konnte.
Die im Internet bekannte Katzen-Retterin adoptierte ihre neueste Fellnase trächtig aus einem Tierheim. Ursprünglich sei ihr Plan gewesen, den Vierbeiner schnellstmöglich sterilisieren und damit auch ihren Nachwuchs abtreiben zu lassen.
Maddys Plan ging allerdings nach hinten los. Am Tag, als es zum Tierarzt gehen sollte, brachte die Katze sechs Junge zur Welt. "Das Leben findet immer einen Weg", kommentierte ein User passend dazu unter den TikTok-Clip.
Traurigerweise überlebten vier der Kätzchen die Geburt nicht. Zwei von ihnen erfreuen sich jedoch bester Gesundheit und haben nun ein wohl tolles Katzenleben vor sich. "Sie scheinen sich gut zu entwickeln", berichtete Maddy von ihren ersten Eindrücken.
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Kitten sehen langsam nicht mehr wie "kleine Außerirdische" aus
Bilder, die die Katzen-Retterin auf ihren Social-Media-Kanälen veröffentlichte, zeigen, wie die Kitten die Milch ihrer Mutter trinken und sich zuckersüß dicht an sie kuscheln.
Inzwischen würden die Kätzchen "immer weniger wie kleine Außerirdische aussehen", teilte Maddy mit.
Sobald sich die Babys von ihrer Mama entwöhnt haben, soll das Elterntier laut People-Bericht einen neuen Termin beim Tierarzt bekommen, um doch noch kastriert zu werden.
Selbiges Schicksal wird später allem Anschein nach auch die Kitten ereilen.
Kastration sei laut Maddy nämlich der einzige Weg, ungewollten Nachwuchs zu verhindern - und damit wohl auch für weniger herrchen- und frauchenlose Katzen in Tierheimen zu sorgen.
Titelfoto: Montage: Screenshots/Instagram/maddyscatrescue

