New Jersey/Philadelphia (USA) - Da staunte ihre Familie nicht schlecht: Rund zwei Jahre, nachdem Katze Willow aus ihrem Garten in New Jersey geflohen war, tauchte sie vor einigen Wochen plötzlich wieder genau dort auf. Das Tier war angeschlagen, verletzt und zerzaust. Ihre Familie war sich auch erst nicht sicher, ob sie wirklich Willow vor sich hatte. Doch ein Mikrochip bestätigte, dass die Samtpfote nach Hause zurückgekehrt war. Dort gab es aber leider ein Problem.
Willow war ursprünglich davongelaufen, weil sich ihre Familie einen Hund zugelegt hatte. Der lebte allerdings weiterhin dort. Und so kam Willow vorerst bei der Tierrettung "Foster the Furbabies" unter, die sie zwei Jahre zuvor an die Familie vermittelt hatte.
Dort waren alle Beteiligten entsetzt von der Geschichte, weil ihnen nie jemand von Willows Verschwinden erzählt hatte. Auch der Zustand der Katze bereitete ihnen Sorgen, wie aktuell Love Meow berichtet.
Demnach mussten zwei Wunden versorgt werden. Dafür wurde der Samtpfote ein großer Teil des Fells abrasiert. Auch ihre Blutwerte waren dürftig. Willow bekam deswegen Medikamente. Nach einer Weile hatte sie sich aber deutlich stabilisiert.
Doch was ihre alte Familie betraf, mussten die Tierschützer eine bittere Entscheidung treffen.
Katze Willow hat seit ihrer Rückkehr nicht wirklich Glück
Dem Team war klar, dass Willow nicht mehr in ihr altes Zuhause zurückkehren sollte.
"Es sind inzwischen Jahre vergangen, und es erscheint uns nicht fair, sie wieder in die Lage zu versetzen, der sie verzweifelt entfliehen wollte", erklärten die Tierfreunde. Denn schließlich würde der Stubentiger dort erneut auf den Familienhund treffen.
Nach dieser Entscheidung konnte Foster the Furbabies die Fellnase bei einer Pflegemutter namens Kerianne in Philadelphia unterbringen. Leider scheint Willow dort in einer Sackgasse zu stecken.
Vor wenigen Tagen meldeten sich ihre Retter auf Instagram und klagten ihr Leid: "Miss Willow hat keine einzige Bewerbung erhalten! Wie ist das möglich?"
Das Happy End der Katze hängt also erst einmal weiter in der Warteschleife.