Kleiner Kater hat allen Grund, sich zu verstecken: Keiner wollte ihn, deshalb sollte er sterben
Torgau - Unvorstellbar, was dieser Kater erleben musste: Weil für ihn plötzlich kein Platz mehr da war, sollte dem Leben der kleinen Samtpfote einfach so ein Ende gesetzt werden. Jetzt kümmern sich glücklicherweise Tierschützer um ihn und sein gebrochenes Herz.
"Manche Menschen kennen keine Gnade", beginnt die Tierhilfe im sächsischen Torgau ihren herzzerreißenden Beitrag in den sozialen Medien. Dazu ein Foto von dem kleinen Kater, der sich unter einer Decke versteckt, als wolle er bloß nicht bemerkt werden.
Kein Wunder, die vergangenen Tage müssen völlig verstörend gewesen sein für den Vierbeiner. Sein Leben ist laut den Tierschützern nicht mehr dasselbe wie noch vor wenigen Tagen.
Er sei eines von drei Geschwistern, die von einer Freigängerkatze geboren worden seien. Während die beiden anderen Kitten aber mittlerweile in ein anderes Zuhause umgezogen sind, sei für das Katerchen kein Platz mehr da gewesen.
Grausam: "Statt ihm die Chance auf ein glückliches Katzenleben zu geben, sollte sein Leben einfach enden", heißt es in dem Post weiter. "Ja, ihr habt richtig gelesen: Der kleine Kater sollte getötet werden."
Der Stubentiger hatte Glück im Unglück, denn es gab Nachbarn, die das nicht einfach ignorieren konnten und sich einmischten.
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Kleiner Vierbeiner soll erst mal Katzenkind sein dürfen, bevor er vermittelt wird
Und so kam der Kater zur Tierhilfe Torgau, sei aber "verängstigt, unsicher und mit einem Rucksack voller Erfahrungen, die kein Katzenkind jemals machen sollte".
Das Wichtigste ist jedoch, dass er nun in Sicherheit ist und einfach Katzenkind sein darf. Das heißt: spielen, kuscheln und lernen zu vertrauen.
Bereit für ein neues Für-immer-Zuhause sei er zwar noch nicht. Bis es aber so weit ist, wird er einige neue Katzen- und hoffentlich auch Menschenfreunde finden, die ihn so behandeln, wie er es verdient.
"Willkommen, kleiner Mann. Ab jetzt bist du nicht mehr allein", empfangen ihn die Tierschützer mit offenen Armen.
Gleichzeitig richten sie einen Appell an alle Menschen, den man nicht oft genug wiederholen kann: "Bitte lasst eure Freigängerkatzen kastrieren. Jeder einzelne ungewollte Wurf kann ein solches Schicksal bedeuten."
Solche Geschichten passieren demnach nämlich viel öfter, als man glaubt. "Immer wieder begegnen wir Menschen, die sich ungewollter Katzenkinder auf grausame Weise entledigen. Immer wieder sehen wir die Folgen fehlender Kastrationen und verantwortungslosen Handelns."
Titelfoto: Screenshot/Instagram/tierhilfetorgau

