Cumming (Georgia, USA) - Als das Team von "Furkids Animal Rescue and Shelters" aus Cumming in Georgia Mitte April von zwei Katzen und ihren Babys hörte, erwarteten alle "Business as usual". Doch als die Pfleger nach einem Anruf vor Ort waren und in den Karton blickten, in dem sich die Fellnasen befanden, sahen sie etwas, das sie so schnell nicht vergessen werden.
Dort hatten sich zwei Katzenmütter zusammengetan und kümmerten sich gemeinsam um ihre insgesamt elf Kitten. Dabei schien es den Samtpfoten ziemlich egal zu sein, wer von ihnen welches Baby säugte.
"Es ist ungewöhnlich, dass zwei Katzenmütter zusammenkommen, um Ressourcen zu teilen, die Jungen der jeweils anderen zu säugen und gemeinsam ums Überleben zu kämpfen", sagte Karlie Lucas, die Social-Media-Expertin des Tierheims, jetzt in einem Interview mit The Dodo.
Demnach ging es den beiden Muttertieren nicht sonderlich gut, als sie zu Furkids kamen. Sie waren mit Schmutz bedeckt und untergewichtig. Aus diesem Grund wurden sie gründlich untersucht und geimpft. Seitdem hat sich der Wind gedreht.
"Es geht ihnen wunderbar", erzählte Lucas dem Tiermagazin. "Sie sind derzeit in einer Pflegestelle und ziehen ihre beiden Würfe gemeinsam auf", fügte sie hinzu.
Unterdessen gibt es einen Verdacht, warum die beiden tierischen Mamas so gut zusammenhalten.
Facebook-Posting bebildert die herzerwärmende Geschichte
Demnach vermuten ihre Pfleger, dass die Samtpfote mit dem schwarz-weißen Fell die Tochter der anderen Mama-Katze ist. Das würde ihre enge Verbindung erklären.
Zudem soll die vermeintliche Tochter ihrer vermeintlichen Mutter dabei zusehen, wie sie die Jungen aufzieht - vielleicht, um von ihr zu lernen.
"Es ist wirklich wunderschön, das mitzuerleben", schwärmte Lucas. "Wir freuen uns sehr, dass wir dieser liebenswerten kleinen Familie helfen konnten", ergänzte sie.
Momentan bekommen die Fellnasen alle Zeit, die sie für ihren Nachwuchs brauchen. Im Tierheim hofft man unterdessen, dass zumindest die beiden erwachsenen Tiere in Zukunft ein gemeinsames neues Zuhause erhalten.