Mann lockt streunende Katzen mit Thunfisch an - um sie zu foltern und zu töten

Atlantic City (New Jersey/USA) - Was für ein schrecklicher Fall: Ein Mann aus dem US-Bundesstaat New Jersey soll streunende Katzen mit Futter zu sich gelockt haben - nur um sie dann brutal zu foltern und schließlich zu töten.

Edwin Sanabia (26) soll mehrere Katzen brutal gefoltert und schließlich umgebracht haben.
Edwin Sanabia (26) soll mehrere Katzen brutal gefoltert und schließlich umgebracht haben.  © Facebook/Screenshot/Edwin Sanabia

Wie die New York Post mitteilte, wurde die Polizei auf den 26-jährigen Edwin Sanabia aufmerksam, als dieser unbefugt das Grundstück eines Nachbarn betreten hatte und dabei gesichtet wurde, wie er auf kleine Katzen mit einem Stock einschlug.

Die Samtpfoten seien völlig verstört gewesen und hätten versucht, sich vor dem Mann in einem Unterschlupf zu verstecken - leider vergeblich.

Und als wäre das nicht schon verstörend genug: Als die Polizisten die Ermittlungen aufnahmen, mussten sie feststellen, dass es sich hierbei um keinen Einzelfall handelte.

Tierpfleger wundern sich: Katzen-Oma Churri hat eine Eigenheit
Katzen Tierpfleger wundern sich: Katzen-Oma Churri hat eine Eigenheit

Demnach soll Sanabia immer wieder Tiere gezielt mit Thunfisch zu sich nach Hause gelockt haben. Dort schlug und folterte er die Katzen.

Ein Nachbar berichtete außerdem gesehen zu haben, wie der 26-Jährige eine der Miezen an ihrem Schwanz durch die Gegend schliff.

Nach seinen grauenvollen Taten habe Sanabia die Tiere schließlich getötet, bevor er ihre Kadaver, wie NBC berichtete, in nahegelegenen Mülltonnen entsorgte.

Edwin Sanabia in 13 Fällen von Tierquälerei angeklagt

Das Atlantic City Police Department hat die Ermittlungen aufgenommen.
Das Atlantic City Police Department hat die Ermittlungen aufgenommen.  © Atlantic City Police Department

Wieso er diesen hilflosen Seelen derartige Qualen zufügte, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Die Beamten dankten den Hinweisgebern derweil in einem Statement und wandten sich noch einmal mit einem Appell an die Öffentlichkeit: "Wir ermutigen unsere Einwohner, Tiermissbrauch und Vernachlässigung bei ihrer örtlichen Polizeibehörde zu melden."

So etwas dürfe unter keinen Umständen toleriert werden.

Yumi musste am Kopf getackert werden! Kater hat einiges hinter sich, folgt jetzt das Happy End?
Katzen Yumi musste am Kopf getackert werden! Kater hat einiges hinter sich, folgt jetzt das Happy End?

Sanabia wurde in 13 Fällen von Tierquälerei angeklagt. Das heißt, dass der Staatsanwaltschaft Beweise für mindestens ebenso viele Angriffe auf Katzen vorliegen, so die Post. Welches Strafmaß ihm droht, ist aktuell noch unklar.

Titelfoto: Facebook/Screenshot/Edwin Sanabia

Mehr zum Thema Katzen: