Mann will Baby-Katze von der Straße retten, dann stürzt etwas aus dem Wald auf ihn zu

Louisiana (USA) - Robert Brantley war darauf überhaupt nicht vorbereitet: Auf dem Weg zum Training entdeckte er ein verwaistes Kätzchen am Straßenrand und wollte den Winzling retten. Doch das süße Fellknäuel war nur der Anfang ...

Dieses süßes Kätzchen wollte Robert von der Straße retten.
Dieses süßes Kätzchen wollte Robert von der Straße retten.  © Bildmontage: Screenshot Facebookt/Robert Brantley

Robert Brantley aus Louisiana hatte gerade seine Arbeitsstelle verlassen und war auf dem Weg zum Schießstand. Der begeisterte Schütze wollte nach Feierabend noch seinem Hobby nachgehen.

Doch etwas Zuckersüßes kam ihm in die Quere: "Ich bin an einem Babykätzchen vorbeigekommen, von dem ich wusste, dass es die Nacht nicht überstehen würde", erklärt der US-Amerikaner auf Facebook. "Ich dachte, ich halte mal an und rette das Ding."

Als das braun-weiße Kätzchen auf ihn zu tapste, zückte Robert sein Smartphone und filmte den Moment. Gut so: Denn, was dann folgte, würde ihm sonst wohl niemand glauben!

Frau hat keine Zeit für ihre Katze: Die Reaktion der Katze spricht Bände
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Während er die vermeintlich einsame Katze hochhob, rannte plötzlich eine ganze Armee von Babykatzen aus dem Wald neben der Straße. Insgesamt 12 weitere Tiere stürzten sich miauend auf Robert. "Oh mein Gott", hört man den Familienvater im Video nur stammeln. "Ich wurde von einer ganzen Horde überfallen", schreibt er später auf Facebook.

Robert hat plötzlich 13 Kinder mehr

Plötzlich kam ein ganzer Katzen-Schwarm aus dem Wald gerannt.
Plötzlich kam ein ganzer Katzen-Schwarm aus dem Wald gerannt.  © Bildmontage: Screenshot Facebookt/Robert Brantley

Obwohl Robert zunächst erklärt, dass er nicht alle Katzen retten kann, sieht man im darauffolgenden Video alle 13 Kittys im Kofferraum seines Wagens.

"Ich war darauf nicht vorbereitet", sagt er im Clip, während seine neuen Adoptivbabys herzzerreißend miauen und immer wieder seine Nähe suchen.

Die Tiere überhaupt ins Auto zu kriegen, war laut Robert mehr als eine Herausforderung: "Ich kam überhaupt nicht hinterher, da ich eine hineinwarf und zwei von ihnen wieder heraussprangen." Er schloss deshalb die Tür und ließ das Fenster einen Spalt offen, um die Kätzchen durch letzteren ins Fahrzeug "hineinzuleiten".

Frau filmt ihre Katze: Was das Tier in dem Moment tut, bringt so viele zum Lachen
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"Das wäre eigentlich gutes Filmmaterial geworden", so Robert amüsiert. Doch fürs Filmen hätte er wohl noch zwei weitere Arme und Hände gebraucht.

Mittlerweile sind die 13 Findelkinder bei Robert und seiner Familie eingezogen. Seine Ehefrau hatte sich zwar für die Farm schon immer eine Hofkatze gewünscht, aber gleich über ein Dutzend Katzen zu haben, war für sie sicherlich erst einmal ein Schock.

Katzen-Retter wird als Held gefeiert

Die Babykatzen wurden herzlich von Roberts Familie aufgenommen.
Die Babykatzen wurden herzlich von Roberts Familie aufgenommen.  © Bildmontage: Screenshot Facebookt/Robert Brantley

Doch Vierbeiner und Menschen scheinen sich gut zu verstehen: "Die Kinder lieben sie inzwischen und wir mästen sie", freut sich Robert. "Den Kätzchen geht es gut."

Auf Facebook dokumentiert der Mann aus Louisiana, wie es mit den Babys vorangeht. Beispielsweise bekamen alle Katzen zunächst ein ausgiebiges Bad oder dürfen mit Roberts Kindern in einem Bollerwagen mitfahren.

Dank tausender Kommentare, die mittlerweile unter den Videos zu finden sind, kann sich Robert mit erfahrenen Katzenbesitzerin austauschen. "Ich muss immer noch eine Menge lernen", gibt der Vater von zwei Kindern zu.

Er und seine Familie wollen die Katzenkinder zwar aufpäppeln, bleiben, sollen aber nicht alle 13. "Ich arbeite daran, ihnen allen ein gutes Zuhause zu verschaffen", verspricht Robert. Bis es so weit ist, will er es seiner Meute so schön wie möglich machen.

Sowohl auf Facebook als auch auf Reddit, wo das Video der aufregenden Rettung von einer Userin veröffentlicht wurde, wird Robert als absoluter Held gefeiert. "Wir lieben dich!", schreibt ein Nutzer auf Reddit.

Titelfoto: Bildmontage: Screenshot Facebookt/Robert Brantley

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