Tierschützer hauen Loch in Mauer: Dann kommt ihnen etwas entgegen

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Killimor (Irland) - Dieses sichere Versteck war wohl ein bisschen zu sicher: Als die Tierschützer der Galway SPCA (GSPCA) aus dem irischen Killimor Anfang Juni zu Hilfe gerufen wurden, hatten sie es zunächst mit einer Steinmauer zu tun. Darin sollten Katzenbabys sitzen. Diese waren jedoch nur zu hören. Denn irgendwie hatten sie es mitten in die Mauer geschafft.

Wer schaut denn da aus der Mauer.
Wer schaut denn da aus der Mauer.  © Facebook/Screenshot/Galway SPCA

Also hieß es für die Tierschützer, den Hammer zu schwingen. "Jeden Tag erreichen uns mehr Anrufe und Nachrichten (...) und immer mehr Kätzchen tauchen an den ungewöhnlichsten und manchmal denkbar ungünstigsten Orten auf", schrieb die GSPCA auf Facebook.

Dieser Ort zählte definitiv dazu. Logischerweise gab es in der Mauer von Anfang an ein Loch. Sonst hätte das Muttertier seine Babys dort natürlich nicht unterbringen können.

Allerdings waren die Kleinen viel zu scheu, um herauszukommen. Also mussten die Tierschützer mindestens ein weiteres Loch in die Mauer schlagen.

Katze mit Zettel ausgesetzt: Als Frau die Notiz liest, wird ihr eines sofort klar
Katzen Katze mit Zettel ausgesetzt: Als Frau die Notiz liest, wird ihr eines sofort klar

"Sie hätten zwar selbst herauskommen können, wollten es aber nicht - was bei Kätzchen, denen die Mutter eingeschärft hat, sich zu verstecken, gar nicht ungewöhnlich ist", sagte ein Teammitglied jetzt im Gespräch mit The Dodo.

GSPCA postet Rettung der Kätzchen auch auf Facebook

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Bricks und Blocks müssen zunächst im Tierheim bleiben.
Bricks und Blocks müssen zunächst im Tierheim bleiben.  © Bildmontage: Facebook/Screenshots/Galway SPCA

Letzten Endes mussten die Tierschützer mehrere Löcher in die Mauer hauen. Schließlich sahen sie ein erstes Katzenbaby. Das zweite konnten sie auch bald retten. "Bricks" und "Blocks" - wie sie die Kleinen nannten - kamen dann in ihre Obhut.

Blieb noch eine Frage: Wo war das Muttertier?

Die Samtpfote konnte bislang nicht ausfindig gemacht werden. Offenbar hatte sie ein noch besseres Versteck als ihre Babys. Es gibt aber Pläne, sie später einzufangen, um sie zu kastrieren.

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Unterdessen versucht ihr Nachwuchs derzeit eher schlecht als recht, im Tierheim klarzukommen. Die kleinen Katzen wirken dort noch ein wenig überfordert.

Ändern darf das momentan aber auch niemand: "Wie alle Neuzugänge müssen sie zunächst untersucht und tierärztlich versorgt werden, bevor sie für die Vermittlung infrage kommen."

Titelfoto: Facebook/Screenshot/Galway SPCA

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