Escondido (Kalifornien/USA) - Nach einem brutalen Kojotenangriff kämpfte sich Kater Kyle zurück ins Leben und musste anschließend ganze sechs Monate lang in strenger Isolation verbringen. Jetzt das Happy End: Kyle hat es geschafft und wurde dafür sogar mit einer Abschlussfeier geehrt.
Der dramatische Vorfall ereignete sich im Juli in Escondido im US-Bundesstaat Kalifornien. Ein Kojote griff den ahnungslosen Kater an und verletzte ihn schwer am Hals und an der Brust.
Nur dem schnellen Eingreifen eines mutigen Passanten verdankt Kyle sein Leben. Er wurde sofort zur San Diego Humane Society gebracht, wo Tierärzte um ihn kämpften - mit Erfolg.
Doch nach der Rettung wartete die nächste harte Prüfung. Weil Kojoten potenzielle Tollwutüberträger sind, schreibt das Gesetz in Kalifornien eine sechsmonatige Quarantäne vor.
Für Kyle bedeutete das: kein Kontakt zu anderen Tieren, keine Adoption, keine Freiheit. Stattdessen lebte er monatelang isoliert in einem eigens eingerichteten Bereich der Tierschutzorganisation.
Nach der Isolation gab es für Kyle sogar eine Party
Ganz allein war der Kater jedoch nicht. Mitarbeiter kümmerten sich täglich um den tapferen Kater, spielten mit ihm, gaben ihm Leckerlis und sorgten dafür, dass er sich trotz der Isolation sicher und geliebt fühlte. Kyle war ruhig, verschmust und erstaunlich gelassen nach allem, was er erlebt hatte.
Als die Quarantäne endlich beendet war und Kyle offiziell als gesund galt, ließen sich seine Pfleger etwas Besonderes einfallen: Sie veranstalteten eine kleine Abschlussfeier.