Wer macht denn sowas? Katzen liegen leblos auf der Straße und in Containern

Córdoba (Spanien) - Die spanische Tierschutz-Partei PACMA veröffentlichte ein schockierendes Video. Darin zu sehen: Zahlreiche tote Katzen nahe einer Kleinstadt in Andalusien. Hunderte Tiere sollen bislang vergiftet worden sein.

Die toten Vierbeiner lagen überall in der Gemeinde verstreut.
Die toten Vierbeiner lagen überall in der Gemeinde verstreut.  © Screenshot/X/@PartidoPACMA

Allein einen Tag vor Silvester fanden die Tierschützer zehn leblose Vierbeiner. Wie ABC de Cordoba berichtete, seien in der Gemeinde La Carlota und umliegenden Orten in den vergangenen Monaten insgesamt etwa 250 Katzen umgebracht worden.

Die Kadaver der Tiere lagen verstreut auf öffentlichen Straßen, in Müllcontainern oder angrenzenden Wäldern.

PACMA hat inzwischen Anzeige bei der spanischen Polizei Guardia Civil erstattet. Wer für den Tod der Fellnasen verantwortlich ist, sei unklar.

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Bekannt ist, dass eine größere 47-köpfige Katzen-Kolonie nahe einer Mülldeponie, abseits des Stadtzentrums, lebt. Dort seien die Tiere normalerweise von Nachbarn geduldet, betreut und gefüttert worden. Jetzt ist die Gruppe stark dezimiert.

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Katzen-Killer droht mehrjährige Haftstrafe

Die Mitglieder der Tierschutz-Partei versuchten, einige Tiere noch zu retten. Die meisten Versuche waren vergeblich.
Die Mitglieder der Tierschutz-Partei versuchten, einige Tiere noch zu retten. Die meisten Versuche waren vergeblich.  © Screenshot/X/@PartidoPACMA

Die Tierschützer kündigten an, die Entwicklung der polizeilichen Ermittlungen genau verfolgen zu wollen. Gleichzeitig übte PACMA Druck auf die Stadtverwaltung aus, um den Verantwortlichen zu finden.

Wer sich in Spanien an Tieren vergeht, muss mit immensen Strafen rechnen. Wird der verantwortliche Katzen-Killer gefunden, droht ihm eine mehrjährige Haftstrafe.

Titelfoto: Bildmontage: Screenshots/X/@PartidoPACMA

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