Mehrere Monate lang: Frau hat ungewöhnlichen Mitbewohner - in ihrer Toilette!

Sydney - Was viele wohl schrecklich eklig finden würden, schien für Louise Drolz aus Sydney eher ein großer Spaß zu sein: Seit fast einem Jahr hat sie einen tierischen Mitbewohner in ihrer Toilette! Ein kleiner Frosch hat es sich bei der Australierin gemütlich gemacht.

Stanley liebt sein neues Zuhause.
Stanley liebt sein neues Zuhause.  © Montage: Facebook/Dull Men's Club/Louise Drolz

"Das ist Stanley. Er wohnt auf der Toilette. Er lebt dort seit fast einem Jahr", schrieb sie vor wenigen Tagen in der Facebook-Gruppe Dull Men's Club. "Dies ist ein Bild von Stanley. Er sieht beunruhigend gut genährt aus."

Auf dem Foto ist ein kleines Fröschlein zu sehen, dass es sich im Wasser von Drolz' Kloschüssel offensichtlich gut gehen lässt. Ein Problem scheint sie mit dem tierischen Gast, dem sie sogar einen Namen verpasste, nicht zu haben.

"Mein Haus liegt am Ufer des Hafens von Sydney, umgeben von küstennahem Regenwald, und wir sehen dort oft Frösche herumhüpfen", berichtete Drolz nun im Gespräch mit The Dodo. Es sei wahrscheinlich, "dass Stanley ins Badezimmer geschlendert ist und in die Toilette gehüpft ist, als der Deckel offen war".

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Die Australierin mutmaßte, dass der Frosch sich wohl dachte, dass es in der Toilette besonders sicher vor "Raubtieren" sei. Von der Schüssel aus hat Stanley auch Zugang zum Rohrsystem im und unter dem Haus.

Ein Frosch auf dem Klo? Für viele wohl keine sehr schöne Vorstellung. (Symbolfoto)
Ein Frosch auf dem Klo? Für viele wohl keine sehr schöne Vorstellung. (Symbolfoto)  © 123RF/pkanchana

Frosch Stanley scheint wohl dauerhaft bei Louise Drolz zu leben

"Diese [Toilette] wird nicht oft benutzt. Vielleicht hat er es deshalb zu seinem Zuhause gemacht", überlegte Drolz. Über die Ausflüge ihres kleinen Kumpels erzählte sie: "Manchmal verschwindet er für ein paar Wochen, manchmal ist er in ein paar Stunden zurück."

Stanley kehrte auch nach mehreren Aussetzungsversuchen immer zurück. "Er kommt zurück. Er denkt wahrscheinlich, dass er dort sicherer ist als im Garten."

Drolz richtete ihre Worte auch an alle, die sich Sorgen um das Fröschlein machen könnten: "Ich versichere euch, Stanley ist nicht in der Toilette 'gefangen'. Er kann nach Belieben kommen und gehen, aber warum sollte er? Es ist eine Umgebung, in der er (größtenteils) sicher vor Raubtieren ist und über reichlich Nahrung verfügt."

Titelfoto: Montage: 123RF/pkanchana, Facebook/Dull Men's Club/Louise Drolz

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