Bergheim - Auf die Plätze, fertig, los! Das Tierheim Bergheim sucht ein neues Zuhause für Wirbelwind Armani. Geht der Wunsch der putzigen Fellnase bald in Erfüllung?
Mit dem Mix aus lieben Worten, jeder Menge emotionaler Hintergründe und einem drolligen und aufgeweckten Video haben die Tierretter am Montag Armani den mehr als 50.000 Fans des Tierheims vorgestellt.
Das Ziel: so schnell wie möglich ein schönes, sicheres Zuhause bei liebenswerten Menschen finden.
Denn wie das Tierheim mitteilt, hat es das Schicksal in der Vergangenheit nicht allzu gut mit Armani gemeint ... "Armani kommt aus einer Familie mit mehreren Tieren und Kindern. Er wurde abgegeben, weil seine Besitzer überfordert waren."
Offenbar auch damit, die kleine Fellnase regelmäßig zu füttern und sich gut um ihn zu kümmern. "Als er zu uns kam, war er sehr abgemagert und sein Fell war schuppig", heißt es im Beitrag.
Gesundheitlich hat die fünf Jahre alte Französische Bulldogge größtenteils keine Probleme - lediglich Spezialfutter und Schilddrüsentabletten muss Armani schlucken.
Tierheim Bergheim sucht Menschen mit Erfahrung
Und das trägt Früchte! "Damit geht es ihm schon viel besser, sein Fell beginnt wieder zu glänzen und die Rippen verschwinden langsam", so der derzeitige Wasserstand.
Charakterlich ist Armani zwar liebevoll und energiegeladen - allerdings hapert es dem Racker am Erkennen seiner Grenzen. "Er ist ein totaler Balljunkie und kennt seine Grenzen nicht wirklich. Er ist hektisch wie ein kleiner Flummi."
Deshalb sucht das Tierheim nach einem Zuhause ohne andere Hunde. "Armani muss körperlich und geistig ausgelastet werden, aber ohne viel Tempo", erklären die Tierretter.
Aufgrund der Tatsache, dass Armani zu den Qualzuchten seiner Art zählt, hat er ohnehin Probleme mit Schnelligkeit und langem Atem. Denn der geht ihm aufgrund seiner Statur schnell aus.
"Für den fünfjährigen Franzosen wünschen wir uns ein Zuhause als Einzelhund ohne kleine Kinder. Die neuen Besitzer sollten sich mit seiner Rasse und den Nebeneffekten dieser Zucht gut auskennen und sich darüber im Klaren sein, dass die Tierarztkosten gegebenenfalls höher sind als bei einem gesunden Mischling."