Ente läuft total gestresst auf Frau zu: Was diese schließlich findet, öffnet ihr das Herz

Glen Ellyn (Illinois/USA) - Immer wieder kam sie von hinten angelaufen, wirkte geradezu verzweifelt. Schließlich begriff Lisa Plassman, dass die hochnervöse Ente ein Problem hatte. Die Vorschullehrerin der "Westminster Preschool" in Glen Ellyn, Illinois, war eigentlich im Gespräch mit einigen Eltern. Doch das Tier gab keine Ruhe. Schließlich folgte Plassmann der Ente - und wurde fündig.

Die Ente wirkte hochnervös: Schließlich folgte Lisa Plassman ihr zu einem Abfluss.  © Bildmontage: Facebook/Screenshots/Westminster Preschool

"Ich dachte mir: 'Diese Ente bittet mich um Hilfe.' Es war offensichtlich, dass sie in großer Not war", sagte die Lehrerin jetzt in einem Interview mit The Dodo über den Vorfall, der sich vergangene Woche ereignet hat.

Die Ente habe sie schließlich zu einem Abfluss geführt. "Also ging ich hinüber und lauschte - und tatsächlich waren da kleine Entengeräusche zu hören, ein leises 'Piep, Piep, Piep'", erzählte sie dem Tiermagazin.

"Ich blickte hinab und am Boden des Abflussschachts saßen zwölf winzige Entenküken - und der Schacht ist ziemlich tief", fügte Plassman hinzu.

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Alle Entchen waren durch das Gitter des Gullydeckels gefallen, saßen nun in drei bis vier Metern Tiefe fest. Plassman und ihre herbeigeeilten Kollegen riefen schließlich die Feuerwehr an. Doch kurz danach hatten sie eine schlimme Befürchtung.

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Facebook-Posting der Schule zeigt die Rettung der Entchen

Die Entchen waren durch das Gitter ein Gullydeckels in einen Abfluss gefallen.  © Facebook/Screenshot/Westminster Preschool
Lisa Plassman holte die Küken schließlich mit einem Eimer aus ihrer "Falle".  © Facebook/Screenshot/Westminster Preschool
Die Enten-Mama und ihre "Kids" watschelten schließlich davon.  © Facebook/Screenshot/Westminster Preschool

Weil die Feuerwehr zu diesem Zeitpunkt voll ausgelastet war, würde sie erst später zu Hilfe kommen können. Plassman und die anderen Lehrkräfte sahen, dass die Enten-Mama, die immer wieder auf der Straße herumlief, in Gefahr war.

Deshalb hievten sie den Gullydeckel schließlich zusammen weg. Dann wagte sich Plassman mit einem Eimer zu den Enten-Babys vor. "Ich war ein wenig nervös, als ich in das Loch hinabstieg, hoffte aber vor allem, dass sich dort unten keine Spinnen befanden", erzählte die US-Amerikanerin.

Schließlich schaffte sie es, die kleinen Schnabeltiere in ihren Eimer zu lotsen und nach oben zu tragen. Dort entließ sie die Entchen in die Freiheit. Ihre Mama registrierte das auf Anhieb: "Sie kam sofort herbei und die Kleinen liefen direkt zu ihr", so Plassman.

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Was die Lehrerin dann beobachtete, öffnete ihr das Herz: "Es war so wunderschön und berührend. Man sah ganz deutlich: Diese Enten-Mama war glücklich."

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