Im Stich gelassen: Besitzer kettet Hund eiskalt an und haut ab

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Dundalk (Irland) - Das traurige Schicksal einer ausgesetzten Hündin in Dundalk (Irland) sorgte vor rund einer Woche für entsetzte Gesichter: Ihr ehemaliges Herrchen hatte die hilflose Fellnase am Wegesrand ausgesetzt - mit dabei: ein kleiner Brief.

Am 28. Mai entdeckten Mitarbeiter einer Auffangstation die verängstigte Hündin Hope am Straßenrand.
Am 28. Mai entdeckten Mitarbeiter einer Auffangstation die verängstigte Hündin Hope am Straßenrand.  © Fotomontage/Facebook/Screenshot/Dundalk Dog Rescue

"Um 5.45 Uhr haben unsere Kameras aufgezeichnet, wie ein Hund vor den Toren unseres Zentrums angebunden wurde – zurückgelassen mit nichts als einem Napf und einem Zettel", berichtete das Tierheim "Dundalk Dog Rescue" auf Facebook.

Nachdem das zuständige Team die Fellnase entdeckt hatte, näherte es sich mit allerhöchster Vorsicht der Hundedame. Da die Tierschützer keinerlei Informationen über den Vierbeiner hatten, erhofften sie sich durch den anonymen Brief klare Antworten – jedoch ohne Erfolg.

"Kein Name. Keine Unterschrift. Keine Möglichkeit, ihre Geschichte zu erfahren", betonte die Retterin des Tieres. Im Zuge dessen erhielt die ausgesetzte Hündin den Namen "Hope".

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Die Auffangstation machte auf Facebook deutlich, dass niemand für sein Handeln verurteilt werden sollte. "Das Leben kann kompliziert sein, und manchmal haben Menschen das Gefühl, keine andere Wahl zu haben", hieß es weiter.

Dennoch gebe es wesentlich sicherere und legalere Wege, um nach Hilfe zu fragen. Besonders problematisch seien in Hopes Fall vor allem die fehlenden Papiere und Informationen gewesen. "Da dieser Hund ohne unterschriebene Unterlagen ausgesetzt wurde, können wir rechtlich gesehen kein Eigentumsrecht übernehmen."

Infolgedessen musste die Fellnase das "gesetzlich vorgeschriebene Verfahren für ausgesetzte oder herrenlose Hunde durchlaufen". Erst danach sei es möglich, sie in ein neues Zuhause zu vermitteln.

Facebook-Nutzer sind geschockt: "Der arme Hund zittert vor Angst"

Angekettet und mit einem Zettel an der Leine wurde sie einfach ihrem Schicksal überlassen.
Angekettet und mit einem Zettel an der Leine wurde sie einfach ihrem Schicksal überlassen.  © Fotomontage/Facebook/Screenshot/Dundalk Dog Rescue

Doch nicht nur das Team selbst war über das traurige Schicksal der Hündin erschüttert. Auf Facebook zeigte sich bereits wenige Stunden nach der Veröffentlichung des Postings eine riesige Welle der Anteilnahme.

"Der arme Hund zittert vor Angst. Ich würde so etwas niemals gutheißen, aber zum Glück haben sie ihn nicht irgendwo im Nirgendwo ausgesetzt. Richtig ist es deshalb aber trotzdem nicht", kommentierte eine Nutzerin.

Die Auffangstation "Dundalk Dog Rescue" betonte im Zuge des Vorfalls, dass es für verzweifelte Tierbesitzer immer eine Lösung gebe - allerdings sei das Aussetzen keine davon.

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"Einen Hund zu verstoßen – selbst aus Verzweiflung –, bringt ihn in Gefahr", fügten die Pfleger von Hope hinzu. Auch zahlreiche Social-Media-Nutzer hoffen nun, dass die verängstigte Fellnase schnell ein liebevolles Zuhause findet.

Titelfoto: Fotomontage/Facebook/Screenshot/Dundalk Dog Rescue

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