Über 30 Hunde und 12 Katzen: Amt rettet 54 Tiere aus völlig verdreckter Messi-Wohnung

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Berlin - Wie passen denn so viele Hunde überhaupt in die Wohnung? In einer völlig vermüllten und verdreckten Wohnung in Spandau, entdeckte das Veterinäramt insgesamt 54 Tiere - verteilt auf 80 Quadratmeter.

Hinter der französischen Bulldogge versteckt sich noch ein weiterer Hund.
Hinter der französischen Bulldogge versteckt sich noch ein weiterer Hund.  © BA Spandau

Bereits im April kontrollierte die Veterinär- und Lebensmittelaufsicht Spandau die entsprechende Wohnung. Damit haben aber wohl auch die erfahrensten Mitarbeiter nicht gerechnet.

Insgesamt 34 Hunde, 12 Katzen, Schildkröten, ein Kaninchen, eine Bartagame (Echse), mehrere Ziervögel sowie zahlreiche Fische lebten zwischen Müll, Schmutz und Verwahrlosung.

Viele der Tiere waren in einem schlechten Zustand. Verfilztes Fell, viel zu lange Krallen sowie Augen- und Hautprobleme zeigten die massiven Pflegeversäumnisse hin: Die armen Tiere mussten schon länger unter unhygienischen und nicht artgerechten Bedingungen hausen.

Toter Buckelwal vor Dänemarks Küste gestrandet: Tierärztin der privaten Rettungsinitiative vor Ort
Tiere Toter Buckelwal vor Dänemarks Küste gestrandet: Tierärztin der privaten Rettungsinitiative vor Ort

"Einsätze wie dieser verlangen allen Beteiligten sowohl emotional als auch körperlich ein hohes Maß an Belastbarkeit ab. Nichtsdestotrotz werden wir tierschutzwidrige Haltungen weiterhin konsequent verfolgen und sicherstellen, dass die Tiere angemessen versorgt werden", sagte Spandaus Bezirksstadträtin für Jugend, Gesundheit und für Ordnung Tanja Franzke.

Tiere sind zur Vermittlung freigegeben

Die Tiere wurden in verschiedene Tierheime und Pflegestellen untergebracht, wo sie medizinisch versorgt und aufgepäppelt wurden. Mittlerweile sind sie zur Vermittlung freigegeben.

Für die Halter hat die Tierrettung Konsequenzen: Gegen sie wurde ein dauerhaftes Haltungs- und Betreuungsverbot für Wirbeltiere ausgesprochen.

Titelfoto: BA Spandau

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