Über mehrere Wochen in Wildnis gefangen: Hund Burt überlebt Kojoten und Berglöwen

Kalifornien (USA) - Was zunächst mit einer aussichtslosen Suchtaktion begann, endete rund 14 Tage später in einem überraschenden Happy End: Ein etwa vier Kilogramm schwerer Yorkshire-Terrier-Mischling namens "Burt" verirrte sich in der kalifornischen Wildnis und trotze dort unzähligen gefährlichen Tieren.

Rund zwei Wochen kämpfte sich Burt durch Gestrüpp - umgeben von Kojoten und Berglöwen.  © Fotomontage/Screenshot/Facebook/Dog Days Search & Rescue

Wie das Newsportal KTLA5 berichtete, wurde der mutige Vierbeiner erst vor wenigen Monaten von der Tierschutzorganisation "Shelter Hope" übernommen.

Bereits kurze Zeit später konnte der kleine Rüde vermittelt werden. An der Pflegestelle angekommen, ereignete sich jedoch ein tragischer Zwischenfall: Burt riss sich von seiner Leine los und verschwand im Dickicht.

"Die Leine ist einem Mitarbeiter aus der Hand gerutscht und er ist weggelaufen", erklärte die Gründerin der Organisation, Kim Sill. Nach seinem Verschwinden startete die Auffangstation eine groß angelegte Suchaktion - jedoch ohne Erfolg. Das Tierheim-Team verteilten Flugblätter und suchte mögliche Routen im Umkreis von rund 16 Kilometern ab.

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Während der Suche meldeten sich Augenzeugen zu Wort, die Burt auf einer stark befahrenen Straße gesehen hätten. Im Zuge dessen berichteten die Passanten, dass der kleine Hund von einem Auto erfasst worden sei. Als das Rettungsteam bereits die Hoffnung aufgegeben hatte, erreichte sie Stunden später ein wichtiger Anruf.

Ein Anwohner schilderte der Organisation, dass sich die rund vier Kilogramm schwere Fellnase unter seinem Wagen versteckt hätte. Der Grund: Drei Kojoten verfolgten Burt und schlichen um das Fahrzeug.

Als die Mitarbeiter des Tierheims dem Hund zu Hilfe eilten, war dieser jedoch bereits verschwunden.

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Mithilfe zahlreicher Wildkameras kann der Vierbeiner aufgespürt werden

Die Fellnase hielt sich immer wieder an den gleichen Orten auf - so konnte sie schließlich ausfindig gemacht werden.  © Fotomontage/Screenshot/Facebook/Dog Days Search & Rescue

Um den kleinen Vierbeiner aufspüren zu können, wandte sich das Tierheim an die Organisation "Dog Days Search and Rescue".

Mithilfe zahlreicher Wildkameras konnte Burts Aufenthaltsort schnell ausfindig gemacht werden. Das Beängstigende dabei: Die Fellnase war von Kojoten und Berglöwen umgeben.

Das Team konnte den Ausreißer behutsam einfangen und in Sicherheit bringen. Sill lobte den Einsatz der freiwilligen Helfer und bedankte sich bei "Dog Days Search and Rescue" für das Equipment.

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Wie es mit dem Yorkshire-Terrier-Mischling weitergeht, ist noch unklar. Sicher ist jedoch, dass sich das Tier erst einmal erholen muss.

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