Stuttgart - Pünktlich zum Osterfest hat der Asiatische Schaubauernhof in der Wilhelma Zuwachs bekommen. Ein zuckersüßes Trio von Romanovschafen erkundet seit den Feiertagen neugierig seine Anlage und zieht die Blicke der Besucher auf sich.
Besonders auffällig ist das dichte, tiefschwarze Fell der Drillinge. Typisch für die russische Nutztierrasse sind jedoch die individuellen weißen Partien an Kopf, Hals und Füßen. Durch diese Auffälligkeiten lassen sich die drei Geschwister gut voneinander unterscheiden.
Das im 17. Jahrhundert in Russland gezüchtete Romanovschaf gilt als extrem robust und anpassungsfähig, erklärte der Zoo am Dienstag. Den Tieren macht demnach weder klirrende Kälte noch sommerliche Hitze etwas aus.
Für die Besucher der Wilhelma bietet der im Sommer 2023 eröffnete Schaubauernhof ein besonderes Erlebnis. Die Anlage ist teilweise begehbar, sodass kleine und große Gäste den Tieren ganz nah kommen können.
Die erwachsenen Schafe lassen sich sogar mit bereitgestellten Bürsten striegeln. Werden den Jungtieren die Streicheleinheiten zu viel, können sie sich jederzeit in geschützte Ruhebereiche zurückziehen, die für Menschen nicht zugänglich sind.
Die Romanovschafe sind nicht die einzigen Bewohner, die im Fokus stehen. Auch bei den benachbarten Kaschmirziegen wird in Kürze mit Nachwuchs gerechnet. Der asiatische Bereich der Wilhelma wird durch weitere Nutztierrassen wie Vietnamesische Hängebauchschweine, Ayam-Cemani-Hühner sowie Trampeltiere und Yaks abgerundet.