Ukraine-Krieg: Selenskyj kündigt Reisen zu Gipfeln von G7, EU und Nato an

Ukraine - Die Ukraine hat nach russischen Behördenangaben ein Seeterminal in Südrussland angegriffen.

Herabfallende Trümmerteile einer ukrainischen Drohne sollen in Russland einen Menschen getötet haben. (Symbolbild)  © Efrem Lukatsky/AP/dpa

Durch herabfallende Drohnentrümmer seien im Kreis Temrjuk ein Mensch getötet und drei weitere verletzt worden, schrieb der Gouverneur der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, bei Telegram.

Ein Feuer sei ausgebrochen. Einen genauen Ort nannte er nicht.

Das Feuerinformationssystem der Nasa zeigte zwei Brände auf der Halbinsel Taman an. Dort liegt am Rande der Siedlung Wolna ein großes Umschlagterminal für Öl und Ölprodukte, die dann über das Schwarze Meer verschifft werden.

Ukraine Ukraine-Krieg: Tote nach russischen Angriffen in der Nordostukraine

Alle relevanten Informationen zum Geschehen in der Ukraine und Russland gibt es hier im TAG24-Newsticker.

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13. Juni, 22.16 Uhr: Selenskyj kündigt Reisen zu Gipfeln von G7, EU und Nato an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) hat für die kommenden Wochen intensive Gespräche mit den Partnerstaaten auf mehreren Gipfeltreffen angekündigt.

Es gehe um neue Sanktionen gegen den Kriegsgegner Russland, mehr Unterstützung für die Ukraine und dabei besonders Flugabwehr und weitreichende Waffen, sagte der Staatschef in einer Videobotschaft. Kiew hofft zudem auf Fortschritte beim Abschluss von Abkommen, die Investitionen in die ukrainische Drohnenproduktion gegen die Lieferung fertiger Drohnen vorsehen.

Ausdrücklich nannte er dabei das Treffen der wirtschaftsstarken G7-Staaten in Frankreich zu Beginn der Woche und im Anschluss den EU-Gipfel in Brüssel. Zudem führte Selenskyj den Nato-Gipfel in der zweiten Juliwoche in der Türkei an.

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) will zu Gipfeln von G7, EU und Nato reisen. (Archivbild)  © Michael Kappeler/dpa POOL/dpa

13. Juni, 22.06 Uhr: Atomkraftwerk Saporischschja wieder am Stromnetz

Nach fast drei Tagen ist das von russischen Truppen besetzte Atomkraftwerk Saporischschja im Südosten der Ukraine wieder an das Stromnetz angeschlossen worden.

Eine beschädigte Hochspannungsleitung sei repariert worden, teilten die von Moskau eingesetzte Kraftwerksleitung und der ukrainische Atomkonzern Energoatom übereinstimmend auf Telegram mit. Die seit Mittwoch zur Stromversorgung eingesetzten Dieselgeneratoren sind demnach wieder im Bereitschaftszustand.

Nach ukrainischen Angaben war es bereits der 19. Stromausfall, seitdem russische Truppen zu Kriegsbeginn im Frühjahr 2022 das Kraftwerk eroberten. Beide Kriegsparteien werfen einander regelmäßig vor, durch Kampfhandlungen für die Stromausfälle verantwortlich zu sein.

Das AKW Saporischschja ist wieder mit dem Stromnetz verbunden. (Archivbild)  © -/AP/dpa

13. Juni, 10.19 Uhr: Mensch von Drohnen-Trümmern in Südrussland getötet

Die Ukraine hat nach russischen Behördenangaben ein Seeterminal in Südrussland angegriffen.

Durch herabfallende Drohnentrümmer seien im Kreis Temrjuk ein Mensch getötet und drei weitere verletzt worden, schrieb der Gouverneur der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, bei Telegram.

12. Juni, 22.10 Uhr: Laut UN Höchststand ziviler Opfer in der Ukraine seit April 2022

Die Vereinten Nationen haben in der von Russland angegriffenen Ukraine im Mai einen Höchststand an verletzten und getöteten Zivilisten innerhalb eines Monats seit April 2022 registriert.

Mindestens 274 Menschen seien im Mai getötet und weitere 1763 verletzt worden, heißt es in einem Bericht des Büros des Hohen Kommissars für Menschenrechte. Das entspreche einem Anstieg um 93 Prozent im Vergleich zum Mai 2025, wo demnach 191 Tote und 865 Verletzte registriert worden waren.

12. Juni, 18.18 Uhr: Laut Putin mehr als 700.000 Soldaten im Kriegseinsatz

Die russische Armee hat nach Angaben von Kremlchef Wladimir Putin (73) mehr als 700.000 Soldaten im Einsatz im Gebiet des Ukraine-Kriegs. Das sagte er bei einem Gespräch mit Soldaten im Kreml anlässlich des Nationalfeiertags, bei dem auch Verteidigungsminister Andrej Beloussow dabei war.

Vor den Soldaten gab sich der russische Staatschef weiter siegesgewiss in dem vor mehr als vier Jahren von ihm befohlenen Angriffskrieg gegen die Ukraine. "Schritt für Schritt, nicht so schnell wie wir gern würden, aber wir schreiten trotzdem voran, wir schreiten jeden Tag voran", sagte Putin.

Kremlchef Wladimir Putin (73) gibt sich siegesgewiss.  © Vyacheslav Prokofyev/Pool Sputnik Kremlin via AP/dpa

12. Juni, 12.31 Uhr: Ukrainische Luftwaffe warnt vor russischem Oreschnik-Einsatz

Die ukrainische Luftwaffe hat die Bevölkerung vor einem erneuten Einsatz der russischen ballistischen Mittelstreckenrakete Oreschnik gewarnt.

Innerhalb von 24 Stunden gebe es eine hohe Wahrscheinlichkeit für den Start einer solchen Rakete vom Testgelände Kapustin Jar im russischen Gebiet Astrachan, teilte die Luftwaffe in sozialen Netzwerken mit. Luftalarme sollten ernst genommen werden, hieß es.

Am Donnerstag hatte das ukrainische Militär bereits kurz vor Mitternacht Ortszeit für knapp 14 Minuten landesweiten ballistischen Raketenalarm ausgerufen. Ein Raketenstart blieb jedoch aus.

12. Juni, 11.40 Uhr: Ukraine setzt auf Treffer auf der Krim

Die ukrainische Armee hat mit ihren Drohnen mehrere Ziele auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim angegriffen.

Danach wurde am Kraftwerk von Simferopol ein großer Brand beobachtet, wie der proukrainische Telegramkanal "Krymskij Weter" berichtete. Am russischen Luftwaffenstützpunkt Saki gab es demnach Flugabwehrfeuer.

Explosionen seien auch in anderen Teilen der Halbinsel zu hören gewesen. Die russische Verwaltung äußerte sich nicht zu den Angriffen.

12. Juni, 10.35 Uhr: Beim G7-Gipfel in Evian dreht sich fast alles um Trump

Beim Gipfeltreffen der G7-Staaten in Evian soll es um die Themen gehen, die die Welt bewegen: die globale Konjunktur, die Kriege in der Ukraine und im Iran und Künstliche Intelligenz.

Doch die Agenda des Treffens, zu dem sich zahlreiche Staats- und Regierungschefs am Südufer des Genfer Sees einfinden, ist vor allem durch US-Präsident Donald Trump beeinflusst.

11. Juni, 20.15 Uhr: Ukrainer sollen besetzte Gebiete verlassen

Die Ukraine verstärkt ihre Luftangriffe in den von Russland besetzten Teilen des Landes.

Vor diesem Hintergrund hat der Militärgouverneur des südostukrainischen Gebietes Saporischschja seine Landsleute im russisch besetzten Teil der Region zur Flucht aufgerufen. Die Risiken für Zivilisten stiegen, sagte Iwan Fedorow in einer Ansprache auf Telegram.

Dafür nannte er zwei Gründe: Die ukrainischen Streitkräfte griffen in den Regionen Saporischschja und Cherson gezielt die militärische Infrastruktur der Besatzer und Versorgungswege der russischen Armee an. Die russische Armee setze mehr Kräfte ein, um die eigenen Objekte zu schützen.

Die ukrainische Armee verstärkt ihre Luftangriffe auf die von Russland besetzten Teile des Landes. (Symbolfoto)  © Andriy Andriyenko/Ukrainian 65 Mechanized brigade/AP/dpa

11. Juni, 17.31 Uhr: Europäische Diplomaten treffen russischen Vize-Außenminister

Die Botschafter Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens haben bei einem Treffen im russischen Außenministerium nach eigenen Angaben den jüngsten Aufruf ihrer Länder und Kiews zu Gesprächen über ein Ende des Ukraine-Kriegs dargelegt.

Dabei sei es auch um die Unterstützung der Aufforderung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (48) zu direkten Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine unter Beteiligung der USA und Europas gegangen, hieß es in einer Mitteilung nach dem Treffen. Die Botschafter trafen demnach den stellvertretenden russischen Außenminister Michail Galusin (66).

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