Ukraine-Krieg: Union kritisiert AfD und Firmen für Teilnahme an Putin-Forum

❤️
😂
😱
🔥
😥
👏

Ukraine - Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Bus sind in der von Russland besetzten Region Donezk nach Angaben der von Moskau eingesetzten Behörden sieben Menschen getötet worden.

Wolodymyr Selenskyj (48) hofft auf ein diplomatisches Ende des Krieges.
Wolodymyr Selenskyj (48) hofft auf ein diplomatisches Ende des Krieges.  © Michael Kappeler/dpa

Der Bus sei auf der Strecke zwischen der russischen Hauptstadt Moskau und der von Russland annektierten Halbinsel Krim unterwegs gewesen, teilten die Regionalbehörden am Mittwoch mit.

Mindestens elf Menschen seien unterschiedlich schwer verletzt worden.

Zuletzt weitete Moskau seine Angriffe aus. Die Ukraine reagierte mit Gegenangriffen auf russisches Staatsgebiet. Die Verhandlungen über eine Beendigung der Kämpfe liegen derzeit auf Eis.

Ukraine-Krieg: US-Außenminister bezichtigt Selenskyj der Lüge
Ukraine Ukraine-Krieg: US-Außenminister bezichtigt Selenskyj der Lüge

Alle relevanten Informationen zum Geschehen in der Ukraine und Russland gibt es hier im TAG24-Newsticker.

3. Juni, 14.54 Uhr: Union kritisiert AfD und Firmen für Teilnahme an Putin-Forum

Die Teilnahme von AfD-Politikern und deutschen Unternehmern an einem großen Wirtschaftsforum von Kremlchef Wladimir Putin (73) in St. Petersburg stößt bei der Union auf Kritik.

"Putin steht ein Stück weit mit dem Rücken an der Wand, und wenn er jetzt diese Propaganda-Auffrischung dadurch bekommt, dass Wirtschaftsvertreter und Politiker der AfD ihm zu Kreuze kriechen in St. Petersburg, dann ist das kontraproduktiv", sagte der außenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt (63), im ARD-"Morgenmagazin". 

Bei dem von heute bis Samstag laufenden Wirtschaftsforum ist Putin Gastgeber. Erstmals seit Jahren sind nun auch deutsche Unternehmer wieder offiziell dabei. Eingeladen sind zudem mehrere Politiker der AfD, unter anderem der Bundestagsabgeordnete und baden-württembergische Landesvorsitzende, Markus Frohnmaier (35).

Jürgen Hardt (63), der außenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion kritisiert das Auftreten der AfD bei dem laufenden Wirtschaftsforum in St. Petersburg.
Jürgen Hardt (63), der außenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion kritisiert das Auftreten der AfD bei dem laufenden Wirtschaftsforum in St. Petersburg.  © Elisa Schu/dpa

3. Juni, 13.49 Uhr: Sprengstoff-Drohne vor Ferieninsel entdeckt - Athen legt Protest in Kiew ein

Die griechische Regierung hat bei der Ukraine wegen eines Vorfalls mit einem unbemannten Seefahrzeug im Ionischen Meer offiziell Protest eingelegt.

Auslöser ist ein Vorfall vor der Ferieninsel Lefkada, bei dem Fischer ein etwa sechs Meter langes unbemanntes Boot mit laufendem Motor entdeckten und später in Richtung eines kleinen Hafens schleppten. Die griechischen Behörden stellten anschließend fest, dass es sich um ein Fahrzeug ukrainischer Bauart handelte, das mit rund 100 Kilogramm Sprengstoff beladen war. Der Sprengsatz wurde von der Küstenwache in einer kontrollierten Explosion unschädlich gemacht.

Nach Angaben aus griechischen Sicherheitskreisen prüfen die Behörden zudem einen möglichen Zusammenhang mit dem Einsatz solcher Seedrohnen gegen Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte, die trotz Sanktionen für den Transport von Erdöl genutzt werden.

3. Juni, 13.38 Uhr: Bundesregierung sieht "Fenster für Gespräche" mit Russland

Trotz zunehmender Kampfhandlungen im Ukraine-Krieg geht man in der Bundesregierung davon aus, dass es in den nächsten Monaten zu Gesprächen mit Russland über ein Ende des Krieges kommen kann.

"Langsam öffnet sich ein Fenster für Gespräche der europäischen Seite mit Russland", heißt es aus Regierungskreisen. "Die harten Kämpfe der letzten Tage zeigen aber, es dürfte nicht Wochen, sondern Monate dauern."

Wer die Gespräche für die Europäer führen könne, werde derzeit auf europäischer Seite diskutiert. Es müsse sich um ein möglichst handlungsfähiges Format handeln, das von den Europäern als möglichst legitim angesehen werde.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (48, l.), Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU, M.) und Keir Starmer (63), Premierminister von Großbritannien.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (48, l.), Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU, M.) und Keir Starmer (63), Premierminister von Großbritannien.  © Kay Nietfeld/dpa

3. Juni, 13.17 Uhr: Nach Angriff auf Petersburg: Kreml sieht Kriegskurs bestätigt

Der Kreml nutzt den ukrainischen Drohnenangriff auf St. Petersburg vor einem internationalen Wirtschaftsforum in der Ostseemetropole zur Begründung für die Fortsetzung des Kriegs in der Ukraine.

"Allgemein kann ich sagen, dass wir die militärische Spezialoperation auch deswegen fortführen, damit es solche Schläge nicht gibt", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Nachrichtenagenturen zufolge.

Ein direkter Vergeltungsschlag läge aber im Verantwortungsbereich des Verteidigungsministeriums, wich er dabei der Frage nach einer Reaktion auf die Angriffe aus.

Rauch steigt auf im Hafen von St. Petersburg.
Rauch steigt auf im Hafen von St. Petersburg.  © Ulf Mauder/dpa

3. Juni, 11.37 Uhr: Drohnen überschatten Start von Petersburger Wirtschaftsforum

Die Ukraine hat direkt vor Beginn eines wichtigen internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg die Millionenstadt an der Ostsee massiv mit Drohnen attackiert. Eingeschlagen seien sie im Ölterminal des Petersburger Hafens, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach den Attacken mit.

"Auch rein militärische Ziele im Stützpunkt Kronstadt wurden getroffen". Kronstadt, eine St. Petersburg vorgelagerte Insel, ist ein wichtiger Militärstandort und dient der russischen Ostseeflotte als Basis.

Selenskyj bezeichnete die Einschläge als "gutes Resultat". Die Ziele lägen fast 1100 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, betonte er. Laut dem Chef der ukrainischen Drohnentruppen, Robert Browdi, haben die Drohnen dabei auch die Korvette "Bojki" der russischen Kriegsflotte in Brand gesetzt.

In St. Petersburg startet heute das Internationale Wirtschaftsforum SPIEF.

Auf dem Wirtschaftsforum betrachten Unternehmer gepanzerte Fahrzeuge.
Auf dem Wirtschaftsforum betrachten Unternehmer gepanzerte Fahrzeuge.  © Andre Ballin/dpa

3. Juni, 10.53 Uhr: Nato-Generalsekretär Rutte zu Besuch in Kiew

Nato-Generalsekretär Mark Rutte (59) ist zu einem Besuch in der von Russland angegriffenen Ukraine eingetroffen.

Auf Bildern ukrainischer Medien ist zu sehen, wie Rutte am Bahnhof in der Hauptstadt Kiew aus einem Nachtzug steigt. Zum genauen Programm des Besuchs wollte sich die Sprecherin aus Sicherheitsgründen nicht äußern. Rutte war in der Vergangenheit bereits öfter zu Gast in Kiew, um dort Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) und andere Politiker zu treffen.

Die Nato unterstützt die Ukraine derzeit unter anderem über das sogenannte Purl-Programm. Die Initiative sieht vor, dass in den USA hergestellte Munition und Waffen an die europäischen Verbündeten und Kanada verkauft werden – und diese sie dann der Ukraine zur Verfügung stellen.

Nato-Generalsekretär Mark Rutte (r., 59) ist regelmäßig zu Gast im Büro des ukrainischen Staatsoberhauptes Wolodymyr Selenskyj (l., 48). (Archivbild)
Nato-Generalsekretär Mark Rutte (r., 59) ist regelmäßig zu Gast im Büro des ukrainischen Staatsoberhauptes Wolodymyr Selenskyj (l., 48). (Archivbild)  © Uncredited/Ukrainian Presidential Press Office/AP/dpa

3. Juni, 9.50 Uhr: Selenskyj lobt Drohnentruppen nach Attacke auf St. Petersburg

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) hat die ukrainischen Drohnenangriffe auf den Hafen der Millionenstadt St. Petersburg bestätigt. Die Einschläge bezeichnete er als "gutes Resultat" der gemeinsamen Arbeit von Drohneneinheiten verschiedener Truppengattungen und Geheimdienste.

Getroffen worden sei neben dem Ölterminal auch ein rein militärisches Ziel im Stadtbezirk Kronstadt, wo die russische Kriegsflotte ihren Stützpunkt in der Ostsee hat. Die Ziele lägen fast 1.100 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, betonte er. In St. Petersburg startet am Mittwoch das Internationale Wirtschaftsforum SPIEF. Kremlchef Wladimir Putin (73) ist Gastgeber bei dem glanzvoll für Gäste aus aller Welt inszenierten Forum. Erwartet werden auch Unternehmer und Wirtschaftsvertreter aus westlichen Staaten.

Aus Deutschland besuchen daneben Politiker der AfD das Forum. In weiten Teilen der Millionenstadt an der Newa waren nach dem ukrainischen Angriff Rauchschwaden zu sehen. "Ein weiteres Ziel war ein Unternehmen in der Region Tambow, das an der Produktion russischer Rüstungsgüter beteiligt ist", schrieb Selenskyj. Medienberichten zufolge handelt es sich dabei um eine Fabrik, die auch Raketentechnik produziert.

Noch immer erinnert dunkler Rauch am Himmel an die vergangenen Dronen-Attacken auf die Hafenstadt St. Petersburg ,in der Millionen Menschen leben.
Noch immer erinnert dunkler Rauch am Himmel an die vergangenen Dronen-Attacken auf die Hafenstadt St. Petersburg ,in der Millionen Menschen leben.  © Ulf Mauder/dpa

3. Juni, 8.52 Uhr: Drohnenangriffe auf St. Petersburg treffen Ölraffinerie

Vor Beginn des St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums (SPIEF) haben die Behörden am Morgen vor Drohnenangriffen gewarnt. "Achtung! Es besteht Drohnengefahr auf dem Gebiet von St. Petersburg, möglich sind Störungen des mobilen Internets", hieß es in der versandten SMS.

In St. Petersburg selbst soll eine Ölraffinerie in Brand geraten sein. Offiziell bestätigt ist das nicht. In sozialen Netzwerken kursierten Aufnahmen von einer schwarzen Rauchwolke. Es gebe einige Verletzte, teilte der St. Petersburger Gouverneur Alexander Beglow mit. Konkrete Angaben zu den Schäden machte er nicht.

Der Alarm überschattet das in der Regel glanzvoll für Gäste aus aller Welt inszenierte Forum, das bis Samstag dauert. Kremlchef Wladimir Putin ist in seiner Heimatstadt selbst Gastgeber. Erwartet werden auch Unternehmer und Wirtschaftsvertreter aus westlichen Staaten, darunter aus Deutschland.

Auch in der ukrainischen Hautpstadt Kiev schlugen in den vergangenen Stunden russische Dronen ein.
Auch in der ukrainischen Hautpstadt Kiev schlugen in den vergangenen Stunden russische Dronen ein.  © EUGENE KOTENKO / AFP

3. Juni, 7 Uhr: Sieben Tote bei ukrainischem Angriff auf Bus zwischen Moskau und der Krim

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Bus sind in der von Russland besetzten Region Donezk nach Angaben der von Moskau eingesetzten Behörden sieben Menschen getötet worden.

Der Bus sei auf der Strecke zwischen der russischen Hauptstadt Moskau und der von Russland annektierten Halbinsel Krim unterwegs gewesen, teilten die Regionalbehörden am Mittwoch mit. Mindestens elf Menschen seien verletzt worden.

Ein ukrainischer Drohnenangriff auf einen Bus soll in der von Russland besetzten Region Donezk sieben Menschen das Leben gekostet haben.(Symbolbild)
Ein ukrainischer Drohnenangriff auf einen Bus soll in der von Russland besetzten Region Donezk sieben Menschen das Leben gekostet haben.(Symbolbild)  © Evgeniy Maloletka/AP/dpa

2. Juni, 22.11 Uhr: Selenskyj warnt vor neuem massiven russischen Angriff

Nach einem schweren russischen Angriff mit vielen Toten und Verletzten in der Nacht zu Dienstag warnt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) erneut vor einer großen Attacke.

Noch in dieser Nacht könne es zu einem massiven Angriff kommen, sagte er unter Berufung auf Geheimdienstinformationen in seiner abendlichen Videobotschaft. Erst in der Nacht auf Dienstag hatte Russland die Ukraine erneut mit schweren Luftangriffen überzogen. Selenskyj sprach von 22 Toten und 130 Verletzten.

Selenskyj sagte weiter, Russland stufe ukrainische Unternehmen, die Fortschritte bei der Entwicklung und Produktion von Raketen machten, als vorrangige Ziele ein. Die Ukraine werde darauf reagieren.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) hat Geheimdienstinformationen erhalten, die auf einen erneuten massiven russischen Angriff in der Nacht zu Mittwoch hindeuten.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) hat Geheimdienstinformationen erhalten, die auf einen erneuten massiven russischen Angriff in der Nacht zu Mittwoch hindeuten.  © Ludovic Marin/POOL AFP/dpa

2. Juni, 21.07 Uhr: Opferzahlen steigen nach russischem Angriff weiter

Die Zahl der zivilen Todesopfer in der Ukraine nach dem verheerenden russischen Angriff in der Nacht ist nach Behördenangaben auf mehr als 20 gestiegen.

In der Millionenstadt Dnipro seien die Such- und Rettungsarbeiten abgeschlossen, schrieb der Militärgouverneur der Region Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, bei Telegram. Allein in Dnipro sind demnach 16 Tote zu beklagen, darunter vier Kinder. 42 Menschen wurden dort verletzt. Mindestens drei Kinder seien getötet worden.

Auch in der Hauptstadt Kiew steigt die Zahl der Toten. "Ein Verletzter ist im Krankenhaus gestorben", teilte Bürgermeister Vitali Klitschko (54) mit. Später bezifferte er die Anzahl der Opfer in Kiew auf 6 Tote und 66 Verletzte.

Mit Drohnen, Marschflugkörpern, ballistischen Raketen und auch Hyperschallwaffen ist die Ukraine – wie hier Kiew – durch Russland attackiert worden.
Mit Drohnen, Marschflugkörpern, ballistischen Raketen und auch Hyperschallwaffen ist die Ukraine – wie hier Kiew – durch Russland attackiert worden.  © Patryk Jaracz/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa

2. Juni, 6.07 Uhr: Massive russische Luftangriffe auf Kiew - Tote und Verletzte

Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew und andere Landesteile erneut massiv mit Raketen und Drohnen angegriffen.

Dabei gab es Behördenangaben zufolge landesweit insgesamt neun Tote und beinahe 100 Verletzte.

Im Zentrum von Kiew waren in der Nacht heftige Explosionen zu hören. Dabei wurden in der Dreimillionenstadt mindestens vier Menschen getötet und 58 weitere verletzt, wie Militärverwalter Tymur Tkatschenko auf der Plattform Telegram schrieb.

Feuerwehrleute arbeiten an einem brennenden Gebäude nach einem russischen Raketenangriff.
Feuerwehrleute arbeiten an einem brennenden Gebäude nach einem russischen Raketenangriff.  © Efrem Lukatsky/AP/dpa

1. Juni, 22.11 Uhr: "Operation Spinnennetz" trifft Russland laut Selenskyj schwer

Die Ukraine hat Russland mit der vor einem Jahr begonnenen "Operation Pawutina (Spinnennetz)" nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj schwer in Bedrängnis gebracht.

"Diese Operation hat vieles verändert", sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Zu dieser Operation gehörten neben dem Einsatz neuer, weitreichender Drohnen gegen die russische Erdöl- und Militärindustrie auch gezielte und koordinierte Kommandoeinsätze hinter den feindlichen Linien. Weitere Details wollte Selenskyj nicht verraten.

Vor allem werde das russische Militär durch sogenannte asymmetrische Kriegsführung getroffen. "Unsere Soldaten sind nun in der Lage, die russische Militärlogistik praktisch bis in die gesamte Tiefe des vorübergehend besetzten Gebiets zu treffen", sagte Selenskyj. "Für den Besatzer gibt es im Süden und Osten unseres Landes praktisch keine sicheren Straßen mehr." Das Ergebnis seien Versorgungsengpässe in den besetzten Gebieten im Osten der Ukraine sowie auf der Halbinsel Krim.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48).
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48).  © Kay Nietfeld/dpa

1. Juni, 19.07 Uhr: Selenskyj spricht von stabilen Fronten

Die Lage an den Fronten der Ukraine ist nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj stabil. Einen entsprechenden Rapport habe er von Oberkommandeur Olexander Syrskyj bei einer Stabssitzung entgegengenommen, schrieb Selenskyj auf Facebook.

"Die ukrainischen Positionen sind stark, und das ist ein Ergebnis, das unser Staat dringend benötigt", betonte er. Dies werde auf jeden Fall die diplomatischen Bemühungen Kiews um eine friedliche Lösung unterstützen.

Auch der ukrainische Militärblog DeepState, der die Lage an den Fronten akribisch dokumentiert, sah eine weitgehend gefestigte Linie. Den russischen Truppen sei es im Mai lediglich gelungen, 14 Quadratkilometer ukrainisches Territorium zu besetzen - die niedrigste Zahl in den vergangenen drei Jahren. "Der Krieg tritt in eine neue Phase ein, und für den ukrainischen Staat ist es wichtig, die Initiative nicht aus der Hand zu geben", schrieben die Analysten auf Telegram.

Titelfoto: Elisa Schu/dpa

Mehr zum Thema Ukraine: