Bären-Attacke in Millionenstadt: Raubtier greift Mitarbeiter in Auto-Fabrik an

Fukushima (Japan) - Schock inmitten einer Million-Metropole! In der japanischen Stadt Fukushima ist ein Bär durch die Straßen geirrt und hat dabei mehrere Menschen angegriffen und teils schwer verletzt.

In Japan sind zwei Bärenarten heimisch. Der Kragenbär und der Braunbär. Letztere können ein Gewicht von über einer halben Tonne auf die Waage bringen. (Symbolbild)  © C. Cravatta/National Park Service/AP/dpa

Die ersten Meldungen über das streunende Tier in der Großstadt gingen am gestrigen Dienstag bei den örtlichen Behörden ein. Zunächst wurde der Bär in zwei Fabriken gesichtet, bevor er seinen Weg durch eine Wohnsiedlung fortsetzte, heißt es in einem Artikel der "Japan Times".

Auf seinem Weg durch die Stadt verletzte er insgesamt vier Menschen, einer wurde durch die heftigen Bisse des hunderte Kilogramm schweren Tieres schwer verletzt. Die restlichen drei erlitten lediglich leichte Verletzungen, bestätigte ein Polizeisprecher gegenüber der Zeitung.

Zuerst fielen Mitarbeiter einer Autofabrik dem hungrigen Räuber zum Opfer. Anschließend wurde er auch in den Fabrikhallen eines nahe gelegenen Herstellers für Elektronikgeräte gesichtet.

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Doch die Situation ist in dem Land der aufgehenden Sonne keine Seltenheit mehr. In den letzten Jahren häufen sich die Angriffe von Bären auf Menschen und immer öfter dringen die Tiere auch in urbane Regionen ein. So berichtet die Zeitung weiter, dass allein im vergangenen Jahr 13 Menschen durch Bär-Angriffe im Land gestorben sind.

Experten zufolge sind die fortschreitende Entvölkerung der ländlichen Gebiete und der Mangel an Nahrung in den Wäldern Grund für das invasive Verhalten der Tiere.

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Immer wieder kommt es in Japan dazu, dass Bären auch in der Nähe von Schulen umherirren oder in Supermärkten randalieren. (Archivbild)  © Nandor Veres/AP/dpa

Bären-Attacken finden auch in Europa statt

Doch nicht nur im fernen Japan, auch hier in Europa greifen die großen Raubtiere gelegentlich Menschen an. So wurde beispielsweise erst am Dienstagabend ein 36-jähriger Mann aus Slowenien in der Gemeinde Stranavy attackiert und schwer verletzt.

Mittlerweile befindet sich der Mann aber in einem stabilen Zustand, so die Behörden in einer Pressemitteilung gegenüber der Nachrichtenagentur "TASR".

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