Berlin - Tragisches Unglück: Bei einer Segelregatta ist am Montag ein Crewmitglied an Bord einer Berliner Vereinsyacht auf dem Atlantik ums Leben gekommen.
Das bestätigte der Akademische Segler-Verein e.V. (ASV) am Dienstag. Zur Identität des Opfers machte der Verein keine näheren Angaben.
"Wir sind zutiefst erschüttert und trauern mit den Angehörigen", hieß es in der Mitteilung. Die verbleibende Crew an Bord von "Walross 4" werde auf dem Weg zu ihrem Zielhafen professionell betreut.
Das Boot nahm an einer Transatlantik-Regatta teil, die von Lanzarote auf den Kanarischen Inseln nach Antigua in der Karibik führt. Veranstaltet wird das Wettrennen vom englischen Royal Ocean Racing Club (RORC).
Demnach ereignete sich knapp 2800 Kilometer nach dem Start ein Unfall auf der "Walross 4", bei dem ein Crewmitglied schwer verletzt wurde. Die betroffene Person sei bewusstlos gewesen. Was genau an Bord der Yacht passierte, war zunächst nicht bekannt.
Schwer verletztes Crewmitglied stirbt auf dem Weg ins Krankenhaus
In der Folge wurde eine Rettungsmission organisiert, in deren Verlauf ein in der Nähe befindlicher Frachter die oder den Schwerverletzte(n) übernahm.
Das Handelsschiff sollte schnellstmöglich Kap Verde anlaufen, von wo aus ein Rettungshubschrauber das Unfallopfer dann zu einem Krankenhaus auf den Azoren fliegen sollte.
Leider ist das Crewmitglied auf dem Weg an den schweren Verletzungen gestorben.
Auch die RORC-Chefin Deborah Fish sprach den Angehörigen ihr Beileid aus. "Ich übermittle der Familie, den Freunden und allen Lieben des Crewmitglieds unser tiefstes Mitgefühl. Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden auch bei der Besatzung der Yacht". Außerdem dankte Fish allen, die sich an der Rettungsaktion beteiligt hatten.
An der mittlerweile zwölften Ausgabe der Transatlantik-Regatta haben insgesamt 21 Boote teilgenommen. Die Wettfahrt wurde trotz des Unfalls fortgesetzt und hat einen Sieger gefunden.