Endlich ist die Todesursache geklärt: Daran starb Schach-Profi Daniel Naroditsky (†29)
Charlotte (USA) - Der Tod des international bekannten Großmeisters Daniel Naroditsky (†29) hatte die Schachwelt im vergangenen Herbst erschüttert. Nun gib es neue Erkenntnisse zu der Todesursache des US-Amerikaners.
Wie die Behörden im US-Bundesstaat North Carolina mitteilten, verstarb der 29-Jährige kurz vor seinem Geburtstag an den Folgen eines gefährlichen Drogen-Cocktails, berichtete TMZ.
Nach Angaben des leitenden Gerichtsmediziners befanden sich zum Todeszeitpunkt Methamphetamin und Amphetamin im Körper des Schachprofis. Zusätzlich wurde bei dem Verstorbenen Mitragynin festgestellt - ein Wirkstoff mit opioidähnlichen Effekten.
Das Gemisch habe laut den Behörden zu einer tödlichen Überdosis geführt. Hinweise auf jegliches Fremdverschulden gab es demnach nicht, erklärte das Newsportal.
Naroditsky war im Oktober tot in Charlotte (USA) aufgefunden worden. Das Ableben des Großmeisters teilte sein ehemaliger Verein "Charlotte Chess Center" auf Instagram mit.
Die Todesursache des 29-Jährigen stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest - doch nun herrscht traurige Gewissheit.
Daniel Naroditsky war ein außergewöhnliches Talent in der Schachwelt
Der aus der USA stammende Schachspieler galt als ein außergewöhnliches Talent.
Bereits als Kind sorgte er für internationales Aufsehen. Denn: Bereits 2007 wurde er Weltmeister in der Altersklasse U12 bei der Jugend-Schachweltmeisterschaft.
Mit nur 17 Jahren erlangte er den Titel des Großmeisters – ein Meilenstein, den nur wenige Spieler in so jungen Jahren erreichen.
Neben seiner aktiven Karriere absolvierte der verstorbene Profi ein Studium an der Stanford University in Kalifornien (USA), bevor er sich vollständig dem Schach widmete.
Er unterrichtete Nachwuchsspieler, arbeitete als Trainer und machte sich auch als Schach-Kommentator einen Namen.
Auf Plattformen, wie YouTube oder Twitch, veröffentlichte er Patient seiner Spielzüge - sodass seine Fans wertvolle Tipps sammeln konnten.
Titelfoto: Fotomontage/X/@Grant_Oen

