Drama in Thailand: Teenager stirbt nach Stich des giftigsten Tieres der Welt

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Nakhon Si Thammarat (Thailand) - Ein Unglück versetzt eine gesamte Region in Alarmbereitschaft. Vor der Küste Thailands wurde ein Junge (13) von einer giftigen Qualle gestochen. Wenig später starb er am tödlichen Gift.

"Chironex fleckeri" oder allgemein als "Seewespe" bekannt, ist oft nur wenige Zentimeter groß. Doch ihre kleinen Nesseln beherbergen ein tödliches Gift. (Archivbild)
"Chironex fleckeri" oder allgemein als "Seewespe" bekannt, ist oft nur wenige Zentimeter groß. Doch ihre kleinen Nesseln beherbergen ein tödliches Gift. (Archivbild)  © Nic Bothma/EPA/dpa

Am 1. August nahm der Teenager an einem Spenden-Fußball-Turnier am Strand teil. Kurz nachdem das Turnier ein Ende gefunden hatte, zog es den 13-Jährigen für eine Abkühlung ins Meer, doch genau dort lauerte die Gefahr.

Wie aus einem Bericht von "Thai PBS World" hervorgeht, wurde der Junge im Wasser von einer Seewespe ("Chironex fleckeri") gestochen, welche allgemein als das giftigste Tier der Welt zählt. Das hochtoxische Gift der Qualle lähmt den Körper und binnen weniger Minuten auch überlebenswichtige Organe wie die Lunge oder das Herz. Der 13-Jährige hatte keine Chance.

Dass Seewespen in dieser Region vorkommen, ist nichts Neues, jedoch ist es der Zeitpunkt. Normalerweise findet man Exemplare des giftigen Meerestieres eher im November statt im August vor den Stränden des paradiesischen Landes.

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Der Vorfall hat auch das thailändische Ministerium für Meeres- und Küstenressourcen (DMCR) alarmiert, welches jetzt verstärkt die Küste des Landes überwacht, um frühzeitig Strandabschnitte absperren zu können, sollte eine Qualle gesichtet werden.

Essig-Stationen an Stränden sollen im Falle eines Angriffs der Seewespe Leben retten

Das DMCR hat zudem einen Leitfaden veröffentlicht, der dabei helfen soll, Opfern von Quallenstichen das Leben zu retten. So soll das Opfer sofort aus dem Wasser gezogen und ruhig gehalten werden.

Anschließend soll man die betroffene Stelle mindestens 30 Sekunden lang mit Haushaltsessig begießen. An öffentlichen Stränden sollen dafür sogenannte "Essig-Rettungsstationen" eingerichtet werden. Und mit etwas Glück überlebt das Opfer den tödlichen Stich.

Titelfoto: Nic Bothma/EPA/dpa

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