Tarragona (Spanien) - Im Nordosten Spaniens sind drei Jungen beim Baden nahe der Stadt Tarragona ums Leben gekommen.
Wie der regionale Rettungsdienst am Sonntag mitteilte, ereignete sich das Unglück am Freitag am Strand von Arrabassada. Sechs Jungen waren dort von Felsen ins Meer gesprungen, obwohl wegen starker Wellen eine gelbe Warnflagge gehisst war.
Drei der Jungen schafften es aus eigener Kraft zurück ans Ufer, während die anderen drei von Rettungskräften aus dem Meer geborgen werden mussten.
Ein zwölfjähriger Junge starb trotz Wiederbelebungsversuchen noch am Unfallort, zwei 13-jährige Jungen starben später im Krankenhaus, wie der Rettungsdienst mitteilte.
Der Regionalpräsident von Katalonien, Salvador Illa, zeigte sich erschüttert über die Todesfälle und erklärte im Onlinedienst X, "es gibt keine Worte in einem Moment so großer Trauer".
Drei Jungen in Spanien tödlich verunglückt: Stadtrat ruft offizielle Trauer aus
Der Stadtrat von Tarragona rief drei Tage offizielle Trauer aus.
Der Bürgermeister von Tarragona, Rubén Viñuales, mahnte, "keine unnötigen Risiken" einzugehen. "Unter keinen Umständen sollte man von den Felsen springen", erklärte er.