Fallschirmspringer stirbt bei Kollision mit dem Flugzeug: Jetzt kommen schockierende Details ans Licht
Frétoy-le-Château (Frankreich) - Tödliches Kommunikationschaos in Tausenden Metern Höhe! Ein tragischer Unfall beim Fallschirmspringen in Nordfrankreich hat den 21-jährigen Martin Brachet das Leben gekostet. Wie "GB News" berichtet, enthüllt ein neuer Untersuchungsbericht jetzt ein unfassbares Missverständnis im Cockpit.
Das Drama spielte sich bereits im Mai ab, doch erst jetzt bringt die Untersuchung das ganze Ausmaß des Fehlers ans Licht. An jenem Tag waren zwei Sprünge aus unterschiedlichen Höhen geplant.
Der Pilot brachte die Maschine in Position und schaltete das grüne Licht für den Absprung ein – ahnte jedoch nicht, dass nach dem ersten Springer noch eine zweite Person das Flugzeug verlassen wollte.
Genau so kam es aber: Nachdem der erste Springer draußen war, schaltete der Pilot das grüne Licht plangemäß aus, gab Vollgas und zog die Nase des Flugzeugs steil nach oben, um für den nächsten Durchgang an Höhe zu gewinnen.
Der betreffende Fallschirmklub ist noch bis Ende Juni geschlossen
Genau in diesem Sekundenbruchteil sprang Martin Brachet ab, der keinerlei Warnung erhalten hatte, dass die Freigabe widerrufen worden war. Durch das plötzliche Steigmanöver der Maschine wurde er am Hals vom Heckflügel getroffen.
Der Verbandspräsident Yves-Marie Guillau sprach gegenüber GB News von einem "eklatanten Mangel an Kommunikation", der das Leben des jungen Mannes auslöschte. Es sei unerträglich, weil eigentlich jeder an Bord seinen Job gemacht habe und es am Ende um bloße Sekunden ging. Wäre das Flugzeug stabil geblieben oder hätte der Pilot vom zweiten Springer gewusst, wäre das Unglück verhindert worden.
Als direkte Konsequenz aus der Tragödie ordneten die französischen Behörden die sofortige Schließung des Fallschirmklubs in Frétoy bis Ende Juni an, da der aktuelle Betrieb ein zu hohes Risiko für die Sicherheit darstelle.
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