Bei extremer Hitze: Mehrere Wanderer im Grand Canyon ums Leben gekommen
Arizona (USA) - Die anhaltende Hitzewelle im Grand Canyon hat innerhalb weniger Wochen mehrere Menschenleben gefordert.
Nach Angaben des National Park Service (NPS) kamen im Juni mindestens vier Wanderer vermutlich infolge hitzebedingter Erkrankungen ums Leben.
Allein zwischen dem 12. und 16. Juni starben drei Personen auf Wanderwegen im Inneren des Canyons. Dabei handelt es sich um einen 72-jährigen Mann auf dem South Kaibab Trail sowie ein Ehepaar im Alter von 67 und 68 Jahren auf dem North Kaibab Trail.
Trotz schneller Rettungseinsätze und Unterstützung aus der Luft konnten die Einsatzkräfte nur noch den Tod der Wanderer feststellen.
Bereits Anfang Juni war laut Fox News ein 18-jähriger Wanderer auf dem Bright Angel Trail zusammengebrochen. Der junge Mann befand sich auf einer Tageswanderung vom South Rim zum Colorado River und zurück, als er Symptome einer schweren Hitzeerkrankung zeigte. Auch in diesem Fall blieben die Wiederbelebungsmaßnahmen erfolglos.
Mehrere Wanderer sterben bei hohen Temperaturen im Grand Canyon
Der National Park Service warnt immer wieder eindringlich vor den extremen Bedingungen im Grand Canyon. Auf den Wanderwegen im Inneren der Schlucht können die Temperaturen zur Mittagszeit selbst im Schatten mehr als 43 Grad Celsius erreichen.
Besucher werden aufgefordert, Wanderungen sorgfältig zu planen, ausreichend Wasser mitzuführen und körperliche Belastungen während der heißesten Tagesstunden zu vermeiden.
Die genauen Todesursachen werden weiterhin von den zuständigen Behörden untersucht.
Titelfoto: Alex Brandon/AP/dpa
