Lake Isabella (Kalifornien/USA) - Die Suche nach einem vermissten Familienvater beschäftigt seit mehreren Tagen unzählige Rettungskräfte aus Florida (USA). Demnach soll der vermisste Corey Vargas während eines Angel-Ausfluges von einem Felsen gestürzt und in einen mitreißenden Fluss gefallen sein - nun fehlt von ihm jede Spur.
Wie das "Kern County Sheriff's Office" auf Facebook mitteilte, wurden die zuständigen Einsatzkräfte am 6. Juni über einen Notfall am Kern River informiert. Demnach sei eine Person "in der Nähe des 'Lake Isabella' vom Fluss mitgerissen worden". Kurz nach dem erschreckenden Anruf rückte die Such- und Rettungsmannschaft aus, um den Mann aus der gefährlichen Lage zu befreien.
Gemeinsam mit der Freiwilligenorganisation "Kern Valley Search and Rescue" sei eine umfangreiche Suchaktion eingeleitet worden: "Mehrere Bootsteams, Drohnen und Hubschrauber wurden eingesetzt, um das Gebiet intensiv abzusuchen". Laut KGET soll Corey gemeinsam mit seiner Familie an dem schnell fließenden Gewässer unterwegs gewesen sein, als sich das Unglück ereignete.
Die Gruppe durchlief gerade das felsige Gebiet am Fluss, als plötzlich der vierbeinige Begleiter Duke ins Wasser fiel. Der Familienvater versuchte alles, um den Hund aus dem Fluss zu ziehen - jedoch ohne Erfolg. Die Rettungsaktion missglückte und Corey landete, wie Duke, im Wasser. Sowohl der Familienvater als auch die Fellnase wurden von der starken Strömung mitgerissen.
Seit mehreren Tagen gilt der Angler nun als vermisst - und mit jeder Sekunde sinken die Chancen auf ein Happy End. Doch die Familie des Mannes gibt die Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen nicht auf.
Spendensumme ist gigantisch: Familie erhält fast 30.000 US-Dollar
"Dies ist eine unglaublich belastende und unsichere Zeit für Deedra (Ehefrau), Wyatt (Sohn) und alle, die Corey lieben", schrieb eine Angehörige der Familie auf der Spendenplattform auf GoFundMe. Im Zuge der Suchaktion fallen für die Vargas einige unvorhersehbare Kosten an.
"Während sie auf Neuigkeiten warten, entstehen Kosten für Reise, Verpflegung und andere dringende Bedürfnisse", hieß es weiter.
Rund vier Tage nach dem grausamen Ereignis erhielt Familie Vargas bereits 28.677 US-Dollar (circa. 25.000 Euro) - und erreichte damit 97 Prozent des gesamten Spendenziels.
Weitere Informationen gab es seitens der zuständigen Behörden noch nicht. Ob der Familienvater lebend geborgen werden kann, wird sich in den nächsten Tagen zeige.