Brevard County (Florida, USA) - Ein Mann namens Patrick Rinaldi hat am Sonntag im US-Bundesstaat Florida für ordentlich Aufstehen gesorgt. Obwohl sein Wagen bereits lichterloh brannte, setzte er seine Fahrt unbeirrt fort - und das offenbar unter Alkoholeinfluss.
Während seiner außergewöhnlich gefährlichen Spritztour auf der State Road 192 erreichten die Polizei-Zentrale in Brevard County mehrere Notrufe, berichtete das zuständige Sheriff-Büro in einem Instagram-Beitrag.
Beim Eintreffen der Deputys war die Feuerwehr bereits vor Ort und damit beschäftigt, einen Buschbrand zu löschen, der durch das Fahrzeugfeuer ausgelöst worden war.
Einige Zeugen schilderten den Beamten die kuriose Situation. "Der Wagen stoppte, doch der Fahrer stieg erneut ein und fuhr weiter - mit dichtem Rauch, der aus dem Fahrzeug quoll", teilte die Polizei mit.
Nachdem die Flammen auf das gesamte Auto übergegriffen hatten, stoppte Rinaldi seine Fahrt - doch nur für kurze Zeit. Nur wenige Augenblicke später setzte er seine hitzige Spritztour fort.
Erst als das Feuer die Oberhand gewann und nicht mehr zu kontrollieren war, kam das Fahrzeug endgültig zum Stillstand. Wie das Sheriff-Büro mitteilte, gelang es dem Mann nur knapp, seine Ehefrau aus dem brennenden Auto zu retten.
Patrick Rinaldi verweigert den Alkoholtest und wird von der Polizei abgeführt
Bei der anschließenden Polizei-Kontrolle bemerkten die Brevard County Deputys einen starken Alkoholgeruch. Rinaldi gab an, zuvor lediglich ein Bier getrunken zu haben - eine Lüge, wie sich herausstellte.
Im Fußraum des Autos fanden die Beamten eine Flasche hochprozentigen Alkohols. "In unserem Beruf nennt man so etwas einen deutlichen Hinweis", kommentierte das Sheriff-Büro in seinem Beitrag.
Rinaldi unterzog sich mehreren Fahrtüchtigkeit-Tests - ohne Erfolg. Er scheiterte und verweigerte schlussendlich den Atemalkohol-Test.
Die Polizei leitete daraufhin ein Verfahren wegen Trunkenheit am Steuer sowie der Verweigerung der Atemprobe ein. Der Mann wurde festgenommen und in das Bezirksgefängnis gebracht.
"Es gibt niemals einen legitimen Grund, alkoholisiert Auto zu fahren. Der Fahrer hat großes Glück gehabt, dass aufgrund seiner schlechten Entscheidungen niemand sein Leben verloren hat", kommentierte das Sheriff-Büro.