Ihr Stich kann tödlich enden: Mann von giftiger Qualle attackiert
Australien - Ein junger Mann ist vergangene Woche beim Surfen nur knapp dem Tod entkommen: Der Australier wurde von einer Würfelqualle, einem der gefährlichsten Meerestiere der Welt, gestochen.
Wie das Surfmagazin Stab berichtet, stürzte Guy Rowles von seinem Surfbrett, als er von der Würfelqualle gestochen wurde.
Ein Stich dieser Quallenart kann bereits nach fünf Minuten tödlich enden.
"Es fühlte sich an, als hätte mir jemand kochendes Öl über den Kopf gegossen", sagte er am Montag gegenüber dem Magazin.
Mit einem stark brennenden Arm, Engegefühl in der Brust und Krämpfen wurde er auf ein Boot gezogen. Von dort aus ging es in ein mehr als eine Stunde entferntes Krankenhaus.
"Ich sah meinen Vater an und dachte: 'Verdammt, Papa, werde ich sterben?'"
Sein Zustand verschlechterte sich weiter: "Ich zitterte, musste mich übergeben und spürte meine Beine kaum noch. [...] Ein paar Besatzungsmitglieder kamen zu Hilfe und sagten: 'Wir beten für dich.'"
Der Stich galt als lebensbedrohlich
Noch während des Transports rief Rowles seine Mutter an, um ihr zu sagen, dass er sie liebe.
Im Krankenhaus dann die Schock-Nachricht: "Der Arzt sagte: 'Es ist zu spät für Gegengift, Sie haben das Zeitfenster verpasst. Es ist schon eine Stunde in Ihnen'", erzählt er.
Die betroffene Hautstelle wurde mit Essig behandelt, um verbliebene Nesselzellen zu neutralisieren und weitere Giftabgaben zu verhindern. Dann blieb ihm nichts anderes übrig, als abzuwarten.
Der Stich, der sich über die Hälfte seines Arms erstreckte, galt als lebensbedrohlich.
Dass Rowles überlebte, grenzt an ein Wunder. "Sie sagten, ich hätte Glück gehabt, dass ich nicht im Gesicht oder am Hals gestochen wurde. Und dass es ganz anders hätte ausgehen können, wenn ich nicht jung und gesund gewesen wäre."
Nur wenige Tage später zeigte sich der Surfer bereits wieder auf dem Wasser. Am Sonntag veröffentlichte er Fotos vom Surfen und schrieb: "Ich bin so dankbar, wieder im Wasser zu sein und das zu tun, was ich liebe."
Titelfoto: Bildmmontage: Facebook/Screenshot/Guy Rowles

