"Kristin" bringt Unheil in den Süden: Zwei Tote in Portugal, Schnee in Spanien
Von Jan-Uwe Ronneburger, Marcus Scholz
Lissabon (Portugal) - Sturm "Kristin" und Starkregen haben in Portugal zwei Menschenleben gekostet. Das Unwetter hat außerdem heftigen Schaden angerichtet. Laut Rettungskräften waren am Mittwochmorgen mehr als 800.000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten.
"Kristin" zog in der Nacht zum Mittwoch mit Windspitzen von bis zu 150 Kilometern über das Land. Es kam zu Überschwemmungen, Erdrutschen und blockierten Straßen durch umgeknickte Bäume.
Wegen des Sturms entschieden die Behörden in mehreren Städten, die Schulen am Mittwoch geschlossen zu lassen.
Insgesamt mussten die Rettungskräfte nach eigenen Angaben zwischen Mitternacht und 8 Uhr morgens zu 1500 Einsätzen ausrücken. Ein Mensch starb in einem Vorort der Hauptstadt Lissabon, als sein Auto von einem Baum getroffen wurde.
Ein weiterer Mensch sei "beim Einsturz einer Metallkonstruktion" in Monte Real im Zentrum des Landes ums Leben gekommen.
Auch spanische Behörden warnen vor heftigem Unwetter
"Kristin" setzte inzwischen seinen Weg nach Osten fort und erreichte am Mittwochvormittag Spanien. Dort kam es in der Hauptstadt Madrid zu starkem Schneefall.
Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, möglichst zuhause zu bleiben und warnten vor Sturm und hohem Wellengang an den Küsten.
Erstmeldung am 28. Januar, 11.46 Uhr. Update um 13.22 Uhr
Titelfoto: Montage: Joaquín Corchero/EUROPA PRESS/dpa, Marta Fernández/EUROPA PRESS/dpa
