Plötzlicher Tod über den Wolken: Tochter schläft auf Schulter der Mutter ein

USA/Großbritannien - Es sollte ein unvergesslicher Mutter-Tochter-Trip nach Großbritannien werden - doch plötzlich nahm die Reise an Bord des Flugzeugs ein tragisches Ende.

Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen an Bord des Flugzeugs konnte Rachel (†44) nicht wiederbelebt werden. (Symbolbild)
Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen an Bord des Flugzeugs konnte Rachel (†44) nicht wiederbelebt werden. (Symbolbild)  © 123RF/dmitrimaruta

Wie die britische Zeitung Mirror berichtet, war die US-Amerikanerin Rachel Green (†44) gemeinsam mit ihrer Mutter auf dem Weg von Minneapolis (USA) nach London, um für ein Buch über Eleonore von Aquitanien (ehemalige Königin von Frankreich und England) zu recherchieren.

Während des rund siebeneinhalbstündigen Fluges schlief Green auf der Schulter ihrer Mutter ein. Als ihre Mutter dann vergeblich versuchte, sie zu wecken, alarmierte sie die Kabinenbesatzung. Auch diese konnte keine Reaktion feststellen.

Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch medizinisches Fachpersonal am Bord blieben alle Versuche erfolglos.

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Rachel Green verstarb während des Fluges.

In Rachels Blut wurde eine Vielzahl verschreibungspflichtiger Medikamente festgestellt

Rachel Green (†44, r.) starb während des Fluges.
Rachel Green (†44, r.) starb während des Fluges.  © GoFundMe/In Memory: Donate to Memorial at Golders Green Crematorium

Im Anschluss wurden gerichtliche Untersuchungen eingeleitet. Dabei stellten die Behörden eine Vielzahl verschreibungspflichtiger Medikamente im Blut der 44-Jährigen fest, darunter mehrere Antidepressiva, Melatonin, Cannabinoide sowie eine geringe Menge Alkohol.

Rachel befand sich in psychiatrischer Behandlung und erhielt mehrere dieser Medikamente wegen ihrer gesundheitlichen Probleme.

Zudem wurde eine zuvor nicht diagnostizierte Herzerkrankung entdeckt, die laut den Ermittlungen in Kombination mit den Medikamenten vermutlich zu ihrem Tod führte.

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Die leitende Gerichtsmedizinerin Lydia Brown stufte den Tod am 27. Januar 2026 als tragischen Unfall ein und erklärte: "Diese Frau starb einfach während eines Fluges. Sie war auf dem Weg in unser Land, um zu forschen und einige Zeit mit ihrer Mutter zu verbringen. [...] Die arme Rachel konnte ihr Buch nie beenden. Ich wünschte, es wäre anders gewesen."

Titelfoto: Bildmontage: 123RF/dmitrimaruta,

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