Privatjet stürzt kurz nach dem Start ab - mehrere Tote

Bangor (Maine/USA) - Traurige Nachrichten aus den USA! Ein Flugzeugabsturz hat am Sonntagabend im Bundesstaat Maine mindestens sechs Menschen das Leben gekostet. Kurz nach dem Start verunglückte ein Privatjet des Typs "Bombardier Challenger 600" und ging sofort in Flammen auf.

Die Einsatzkräfte kamen zu spät - alle Passagiere waren tot.
Die Einsatzkräfte kamen zu spät - alle Passagiere waren tot.  © -/WABI/AP/dpa

Der Unfall ereignete sich gegen 19.45 Uhr (Ortszeit). Kurz darauf rückten Einsatzkräfte an, um die Passagiere aus dem brennenden Jet zu retten - doch ohne Erfolg. Mindestens sechs Menschen seien an Bord ums Leben gekommen, erklärte das Bangor Maine Police Department in einer Pressemitteilung. Der Flughafen wurde unmittelbar danach geschlossen.

Wie die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) mitteilte, war "das Flugzeug aus bislang ungeklärter Ursache beim Start abgestürzt und kopfüber zum Stillstand gekommen". Sofort fing es Feuer.

In den Stunden nach dem Unglück hatte es zunächst widersprüchliche Angaben zur Zahl der Insassen gegeben, berichtete NBC News.

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Laut dem Nachrichten-Portal schwankte die Zahl der Todesopfer zwischen sieben und acht Verunglückten. Später korrigierte FAA seine Angaben auf sechs Tote.

Waren die schlechten Wetterbedingungen der Grund für den Absturz?

Der Flughafen Bangor wird von mehreren großen US-Fluggesellschaften angeflogen wie beispielsweise American, Delta, United und Breeze. (Archivfoto)
Der Flughafen Bangor wird von mehreren großen US-Fluggesellschaften angeflogen wie beispielsweise American, Delta, United und Breeze. (Archivfoto)  © Screenshoot/Facebook/Bangor International Airport

Der Grund für den Flugzeugabsturz wurde von den zuständigen Behörden bislang noch nicht bekannt gegeben. Die momentan vorherrschende Wetterlage in den USA könnte eine Rolle gespielt haben.

Nach Angaben des nationalen Wetterdienstes lagen die Temperaturen am Abend bei etwa zwei Grad Celsius, die gefühlte Temperatur bei minus 13 Grad, berichtete NBC News.

Neben der eisigen Kälte herrschten zudem ein leichter Schneefall und Nordostwind mit einer Geschwindigkeit von rund 16 Kilometern pro Stunde. Für die Region Bangor wurde eine Wintersturmwarnung ausgerufen.

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Nach Angaben des Polizeisergeants Jeremy Brock stellte das Wetter eine zusätzliche Herausforderung dar, berichtete das Nachrichtenportal.

Titelfoto: -/WABI/AP/dpa

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