Lawine begrub ihn unter sich: Deutscher stirbt in Norditalien

Von Robert Messer

Aosta - Bei einem Lawinenabgang in Norditalien ist ein Deutscher ums Leben gekommen. Der 54-Jährige war nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstagnachmittag mit einer Gruppe weiterer Deutscher auf einer Skitour auf 2550 Metern Höhe in der Nähe der Gemeinde Saint-Nicolas im Aostatal an der Grenze zu Frankreich unterwegs, als es zu dem Unglück kam.

In Italien ist ein Deutscher durch eine Lawine ums Leben gekommen. (Symbolbild)  © Thierry Pronesti/ANSA/AP/dpa

Die Lawine erfasste die Gruppe, woraufhin zwei der Skifahrer verschüttet wurden. Die Gruppe alarmierte sofort die Bergwacht und begann, die beiden Verschütteten auszugraben.

Wie Ansa weiter meldete, wurde der eine der beiden nur leicht verletzt, der andere befand sich wegen Unterkühlung in einem kritischen Zustand. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, dort starb er später.

Angesichts üppiger Schneefälle ist die Lawinengefahr in vielen europäischen Wintersportregionen derzeit hoch.

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In den vergangenen Tagen meldeten die Behörden immer wieder Tote durch schwere Lawinenabgänge in Österreich, Frankreich, der Schweiz sowie im Norden Italiens.

Bei dem jüngsten Unglück im Aostatal soll die Lawinenwarnstufe vier von fünf bestanden haben.

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