USA - Christine Dawood verlor beim "Titan"-U-Boot-Unglück ihren Ehemann (†48) und ihren 19-jährigen Sohn. Fast drei Jahre nach der Katastrophe berichtet sie, was ihr Trost spendet.
Der Multimillionär Shahzada Dawood (48) und sein Sohn Suleman (19) gehörten zu den fünf Menschen, die am 18. Juni 2023 starben, als das Tauchboot auf dem Weg zu den Wrackteilen der Titanic implodierte.
Zurück blieb Christine Dawood aus Deutschland, Ehefrau und Mutter der beiden, die noch immer mit den Folgen des Unglücks zu kämpfen hat.
Wie sie dem "Guardian" berichtete, tröstete sie die Vorstellung, dass beide Männer bei der Implosion des U-Boots innerhalb von Sekundenbruchteilen starben und nichts vom Unglück mitbekamen.
"Mein erster Gedanke war: Gott sei Dank. Als sie von einer Katastrophe sprachen, wusste ich, dass Shahzada und Suleman nichts davon mitbekommen hatten", sagte sie gegenüber der britischen Tageszeitung.
Sie ergänzt: "Zu wissen, dass sie nicht leiden mussten, war so wichtig. Sie sind nicht mehr da, aber die Art ihres Todes macht es irgendwie leichter."
Bei dem Unglück starben insgesamt fünf Menschen
Nach der verheerenden Implosion wurde bekannt, dass Christine ursprünglich geplant hatte, gemeinsam mit ihrem Mann an der Expedition teilzunehmen. Später überließ sie ihren Platz jedoch ihrem Sohn, der sich besonders für die Titanic interessierte.
Neben Shahzada und Suleman Dawood kamen bei dem Unglück auch der britische Milliardär Hamish Harding (†58), OceanGate-CEO Stockton Rush (†61) sowie der französische Taucher und Titanic-Experte Paul-Henri Nargeolet (†77) ums Leben.