Schock in tschechischer Raffinerie: Arbeiter stürzt offenbar in laufenden Lüfter und stirbt

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Von Michael Heitmann

Litvinov - In der Raffinerie im tschechischen Litvinov ist es zu einem tödlichen Unfall gekommen. Ein Arbeiter sei am Sonntagnachmittag ums Leben gekommen, teilte ein Polizeisprecher nach Angaben der Agentur CTK am Montag mit.

Blick vom Erzgebirgskamm auf den Industriekomplex Zaluzi bei Litvinov (Tschechien). In der Raffinerie ist es zu einem tödlichen Unfall gekommen. (Archivbild)
Blick vom Erzgebirgskamm auf den Industriekomplex Zaluzi bei Litvinov (Tschechien). In der Raffinerie ist es zu einem tödlichen Unfall gekommen. (Archivbild)  © Jan Woitas/dpa

Man habe Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung aufgenommen. Eine Obduktion sei angeordnet worden. 

Das lokale Nachrichtenportal e-mostecko.cz berichtete, dass der Arbeiter bei einem regelmäßigen Rundgang durch ein Gitter direkt in den Bereich eines laufenden Lüfters gefallen sei. Die Folgen seien fatal gewesen.

Ein Sprecher der Firma Orlen Unipetrol sprach den Angehörigen des Toten sein Beileid aus. In dem betroffenen Bereich der Raffinerie werde der Kohlenwasserstoff Ethen hergestellt.

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Das Unternehmen gehört zum polnischen Orlen-Konzern.

Die nordböhmische Industriestadt Litvinov liegt rund 50 Kilometer südlich von Dresden.

Der letzte tödliche Unfall in dem Chemiewerk liegt bereits fast acht Jahre zurück. Damals war ein Mann bei Reinigungsarbeiten in einem Tank erstickt.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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