Mindestens 28 Tote bei Einsturz von Goldmine
Angola - Im Norden Angolas sind beim Einsturz einer Goldmine am Wochenende nach Behördenangaben mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen.
Rettungskräfte hätten die Leichen der Arbeiter im Alter von 18 bis 45 Jahren aus der von Goldsuchern betriebenen Mine in der Provinz Bengo geborgen, sagte ein Vertreter der Polizei dem staatlichen Sender TPA.
Demnach suchten Helfer nach weiteren Opfern in der am Samstag eingestürzten Goldmine.
"Diese jungen Leute haben in diesem Gebiet Bodenschätze abgebaut, nämlich Gold, und irgendwann stürzte die Mine ein", führte der Polizeibeamte am Sonntag aus.
In örtlichen Medien war ebenfalls von 28 Toten die Rede. Demnach stammten 13 von ihnen aus einer Familie.
Angola ist reich an Bodenschätzen
Angola verfügt über große Vorkommen an Bodenschätzen, darunter Diamanten und Gold.
Die Behörden in der Provinz Bengo schätzen, dass rund 7000 Menschen in unregistrierten Abbaustätten arbeiten.
Titelfoto: Jürgen Bätz/dpa
