Nach Routine-Termin beim Zahnarzt: Familienvater verliert alle vier Gliedmaßen

Lake Dallas (USA) - Eine Routineuntersuchung beim Zahnarzt endete für einen Familienvater (34) aus Texas beinahe mit dem Tod: Um sein Leben zu retten, mussten Ärzte Teile seiner Arme und Beine amputieren.

Davon Vanterpool (34) wurde nach einem Zahnarztbesuch mit einer Sepsis ins Krankenhaus eingeliefert. Dort wurden ihm die Gliedmaßen teilweise komplett amputiert.  © Bildmontage/Screenshot/Facebook/Alicia Wilder

Davon Vanterpool dachte an nichts Schlimmes, als er für einen Prophylaxe-Termin Ende letzten Jahres seinen Zahnarzt aufsuchte. Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass in seinem Mundraum etwas nicht stimmte: "Sein Zahnfleisch war stark entzündet, als der Zahnarzt in seinem Mund herumstocherte, und es blutete", erinnert sich Ehefrau Alicia Wilder gegenüber The Sun.

Offenbar gelangten dabei Bakterien in den Blutkreislauf des Mannes, die anschließend eine Sepsis auslösten.

Zunächst wirkte es so, als hätte Davon lediglich eine heftige Grippe erwischt. Der Texaner litt unter Schüttelfrost, Erbrechen und Durchfall.

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Schließlich musste er ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Diagnose: septischer Schock. Daraufhin wurde er in ein künstliches Koma versetzt und musste an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden. Gleich zweimal setzte in dieser Zeit sein Herz aus, auch seine anderen Organe versagten.

Es hatte sich eine sogenannte "Purpura fulminans" – also flächenhafte Hauteinblutungen – entwickelt, die Nekrosen mit sich ziehen. Mit anderen Worten – Davons Gewebe begann aufgrund mangelnder Durchblutung abzusterben.

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Familienvater verliert Beine, Hand und Arm-Teile nach Zahnarztbesuch

Seine Frau Alicia ist nun auf Spenden angewiesen, um den Familienalltag und die Arztrechnungen finanzieren zu können.  © Bildmontage/Screenshot/Facebook/Alicia Wilder

Schnell stand fest, dass man seine Gliedmaßen amputieren müsse, um das Leben des 34-Jährigen zu retten. Davon verlor sein rechtes Bein, das linke unterhalb des Knies, seinen linken Oberarm und seine rechte Hand. "Ich war geschockt und entsetzt. Ich hatte solche Angst", erklärt Alicia. "Man sagte mir, ich solle mich darauf einstellen, dass er es vielleicht nicht bis zum nächsten Morgen schaffen würde."

Ihr Mann sei zwar mittlerweile erwacht und ansprechbar, würde aber nur teilweise realisieren, was ihm zugestoßen ist. Jeder Tag wäre ein Kampf, der geprägt von Übelkeit, instabilen Vitalwerten und starken Schmerzen ist.

Alicia versucht nun, Spenden zu sammeln, um ihren Arbeitsausfall zu finanzieren und ihre Töchter versorgen zu können. Hinzu kommen die hohen Arztrechnungen von Davon.

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"Auch wenn die Folgen mein Leben verändert haben, bin ich unendlich dankbar, dass meine Liebe noch da ist", so die 31-Jährige.

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