Nach Schießerei auf McDonald’s Parkplatz: Mädchen (11) muss mit Kugel im Kopf weiterleben

Hallandale Beach (Florida/USA) - Es sollte ein schöner Familienausflug werden, der in einer Katastrophe endete: Ein elfjähriges Mädchen wurde schwer verletzt, nachdem sie gemeinsam mit ihrer Familie vor einer McDonald’s-Filiale im US-Bundesstaat Florida in eine Schießerei geriet. Dabei traf sie eine Kugel mitten in den Kopf.

Ein elfjähriges Mädchen wurde bei einer Schießerei in Florida schwer verletzt.  © Fotomontage/Screenshot/GoFundMe/Reyna Mateo

"Am Samstag, dem 27. Juni, gegen 13.30 Uhr, wurden Oscar und seine Familie [...] in Hallandale Beach Opfer eines sinnlosen Schusswaffenangriffs", schrieben Angehörige der Verletzten auf GoFundMe.

Demnach sei der Familienvater gemeinsam mit seiner Frau und seinen Kindern für eine kleine Snackpause auf den Parkplatz des Fastfood-Restaurants gefahren, als sich das Unglück ereignete.

Voller Vorfreude auf Burger und Pommes stieg seine Partnerin aus dem Wagen, um für die hungrigen Mäuler etwas zu besorgen - Oscar selbst blieb mit dem Nachwuchs im Auto. Aus einem unbeschwerten Mittagessen wurde jedoch die Hölle auf Erden.

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Wie die zuständige Polizei gegenüber abcNews berichtete, eröffnete ein junger Mann namens Ralph N-Kosi Blue III (18) vor dem Lokal das Feuer. Während der blutigen Auseinandersetzung, die zwischen dem 18-Jährigen und einer weiteren Person stattfand, wurde der Familienvater am Bein verletzt - seine elfjährige Tochter erlitt einen Kopfschuss.

Seine restlichen Kinder blieben bei der Schießerei unverletzt. Als seine Frau von dem Vorfall hörte, rannte sie sofort nach draußen, um nach ihrer Familie zu sehen. Vor dem Lokal angekommen, musste sie feststellen, dass Oscar und ihre gemeinsame Tochter angeschossen worden waren - beide kamen umgehend in ein Krankenhaus.

Bereits wenige Tage nach dem Unglück konnte sich der Familienvater fast wieder komplett erholen - das Mädchen jedoch muss weiterhin medizinisch behandelt werden.

Wie TMZ berichtete, verzichteten die zuständigen Ärzte bei ihr auf eine Entfernung der Kugel - zu hoch seien die Risiken. Wann sie operiert werden kann, ist ungewiss.

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Nach nur sechs Tagen: Familie erhält Spenden in Höhe von 21.000 US-Dollar

Oscars Tochter lebt mit einer Kugel im Kopf weiter - eine Entfernung sei laut ihrer Ärzte derzeit nicht möglich.  © Fotomontage/Screenshot/GoFundMe/Reyna Mateo

Während die Elfjährige und ihr Vater im Krankenhaus ausharrten, wurde der Schütze noch am selben Tag vor seinem Haus in Florida wegen "zweifacher schwerer Körperverletzung und Nötigung" gestellt und festgenommen.

Trotz des glücklichen Ausgangs rissen die Schießerei und die daraus resultierenden Arztkosten ein riesiges Loch in die Haushaltskasse der Familie. Infolgedessen eröffneten Angehörige des Paares ein Spendenkonto.

Und das mit Erfolg: Binnen weniger Tage erzielte der Aufruf knapp 21.000 US-Dollar (circa 18.400 Euro) - etwa 71 Prozent des gesamten Spendenziels.

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