Rettung in letzter Sekunde: Golden Retriever bricht auf gefrorenem Teich ein

Westerly (USA) - Ein Spaziergang im neuen Jahr wäre für einen Golden Retriever namens Phoenix in Westerly (US-Bundesstaat Rhode Island) beinahe tödlich geendet. Am vergangenen Donnerstag gegen 9 Uhr geriet die Fellnase auf einen gefrorenen Teich und brach durch die dünne Eisschicht ein. Die Feuerwehren von Misquamicut und Watch Hill eilten dem Vierbeiner zur Hilfe - und teilten ihre Rettungsaktion auf Facebook.

Der Golden Retriever und Ausreißer Phoenix spürte sofort, dass ihm geholfen wird.
Der Golden Retriever und Ausreißer Phoenix spürte sofort, dass ihm geholfen wird.  © Fotomontage/Facebook/Misquamicut Fire Department

So schnell wie der Hund im Wasser war, konnte sein Herrchen nicht reagieren. Als er das Unglück sah, alarmierte er sofort die zuständigen Rettungskräfte. Schnurstracks trafen die Retter am Unfallort ein und erblickten Phoenix - hilflos und durchgefroren im Wasser. Bereits zuvor versuchte die Fellnase ans Ufer zu gelangen, jedoch ohne Erfolg.

Wie die Videos und Fotos auf Facebook zeigen, stiegen die Feuerwehrleute in speziellen Eisrettungsanzügen in den Teich hinab und brachten den Vierbeiner unverletzt zurück an Land.

Die Witterungsbedingungen waren extrem: Der nationale Wetterdienst meldete morgens Temperaturen von Minus 3 Grad Celsius, berichtete ABC News. Trotz des kalten Wassers zeigte Phoenix ungewöhnliche Gelassenheit.

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"Es war der entspannteste Hund, den ich je gesehen habe", sagte Steve Howard, stellvertretender Leiter der Feuerwehr von Misquamicut, im Interview mit dem Nachrichtenportal.

Mit vereinter Kraft zog die Feuerwehr den unterkühlten Golden Retriever an Land.
Mit vereinter Kraft zog die Feuerwehr den unterkühlten Golden Retriever an Land.  © Facebook/Misquamicut Fire Department

Eisflächen auf Teichen und Seen sollten niemals als sicher angesehen werden

Völlig erschöpft erreichten Phoenix und seine Retter das Ufer - nun ab ins Warme.
Völlig erschöpft erreichten Phoenix und seine Retter das Ufer - nun ab ins Warme.  © Facebook/Misquamicut Fire Department

Sowohl die Rettungskräfte als auch Phoenix kamen ohne Verletzungen davon. Die Fellnase bekam nach der Rettung ordentlich viel Futter und mache ein ausgiebiges Nickerchen, berichtete Howard humorvoll.

Die Feuerwehr nutzte den Vorfall auch als Warnung für Mensch und Tier. Eisflächen auf Teichen und Seen sollten niemals als sicher angesehen werden. "Unsere Feuerwehrleute trainieren intensiv für Rettungseinsätze in kaltem Wasser und auf Eis - diese Situationen sind extrem gefährlich", betonten die Helfer auf Facebook.

Viele User lobten den schnellen und präzisen Einsatz der Rettungskräfte. "Großartige Leistung aller Beteiligten! Gott segne eure Hilfsbereitschaft, ungeachtet der Umstände!", kommentierte ein Nutzer unter dem Rettungsvideo.

Titelfoto: Fotomontage/Facebook/Misquamicut Fire Department

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