Bran (Rumänien) - Ein junger Brite suchte das Abenteuer in den Wäldern Rumäniens - doch seine Wanderung endete tragisch.
Wie Mirror berichtet, war der 18-jährige George Smyth am 23. November 2025 nahe dem Dracula-Schloss in den schneebedeckten Bergen Rumäniens unterwegs, als ihm plötzlich die Kräfte verließen.
Im Tiganesti-Tal, etwa 3,5 Stunden von seinem geplanten Ziel entfernt und auf rund 2000 Metern Höhe, setzte George einen Notruf ab. Verzweifelt teilte er der Bergrettung am Telefon mit, dass er erschöpft und unterkühlt sei - dann brach das Signal abrupt ab.
Die Einsatzkräfte konnten zwar das Smartphone von George zurückverfolgen, doch vor Ort fanden sie nur seinen Wanderrucksack. Von ihm selbst fehlt bislang jede Spur.
Wegen hoher Lawinengefahr ist die Suche nach dem jungen Mann vorerst eingestellt. Ob und wann sie wieder startet, ist unklar - Rettungskräfte gehen inzwischen davon aus, dass er nicht mehr lebend gefunden werden kann.
Seine Familie hofft, ihn eines Tages finden zu können
Georges Familie teilte über seinen Rugbyverein Newport Salop RUFC auf Facebook bewegende Worte: "Wenn die Berge, die ihn mitgenommen haben, bereit sind, ihn loszulassen, wird George gefunden werden, und wir werden ihn nach Hause bringen, um uns von ihm zu verabschieden."
Weiter hieß es:
"Es ist unfassbar grausam, dass George nun nicht mehr da ist, aber wir sind so dankbar, ihn gekannt zu haben, und werden jeden gemeinsamen Moment in Ehren halten."
Die Tragödie hat sowohl in seinem Heimatort Newport als auch weltweit tiefe Betroffenheit ausgelöst.