Gröden (Italien) - Die deutsche Touristin Sabine R. galt bereits am Montag in den Südtiroler Bergen als vermisst, konnte jedoch gefunden werden - nun ist sie tot.
Die 64-jährige deutsche Touristin Sabine R. war am Montagmorgen mit einer Wandergruppe aus Wolkenstein in Richtung St. Ulrich unterwegs, als sie sich entschied, den Rückweg allein anzutreten.
Dabei verirrte sie sich und kam vom eigentlichen Weg ab. Einsatzkräfte suchten bei Minus 11 Grad nach der Seniorin, konnten sie jedoch erst am nächsten Tag finden, nachdem ihr Mann aus Deutschland ihr Handy geortet hatte.
Wie Corriere dell’Alto Adige berichtet, galt Sabine R. am Mittwochvormittag erneut als vermisst, als sie auf dem Weg zum Einkaufen spurlos verschwand.
Auch diesmal war sie zunächst in einer Gruppe unterwegs, entschied sich jedoch, allein zurückzugehen, offenbar um noch etwas einzukaufen.
Sabine R. konnte nur noch tot geborgen werden
Die Rettungskräfte suchten mit einem Großaufgebot - auch ihr Ehemann und ihr Sohn waren zur Suche aus Schleswig-Holstein nach Italien gekommen.
Die 64-Jährige konnte jedoch am Freitagnachmittag nur noch tot geborgen werden. Laut RaiNews wurde sie barfuß in einem Schneehaufen hinter einem Postamt von einem Mitarbeiter entdeckt.
Nach ersten Erkenntnissen ist sie einige Meter in die Tiefe gestürzt, als sie auf einer abgelegenen Straße oberhalb des Dorfes lief, und erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.