Stundenlange Suchaktion: Skifahrer nach Lawinen-Abgang tot gefunden

St. Johann im Pongau - In Österreich hat das Leben eines Skifahrers am Dienstag durch eine Lawine ein tragisches Ende gefunden. Der 32-jährige Einheimische wurde nach einer Suchaktion tot gefunden.

In Teams durchsuchte die Bergrettung das weitläufige Gelände.
In Teams durchsuchte die Bergrettung das weitläufige Gelände.  © Bergrettung St. Johann

Laut der Bergrettung St. Johann war ein 32-jähriger Variantenfahrer am Gernkogel zur Skitour in unberührtem Gebiet aufgebrochen und von seiner Freundin als vermisst gemeldet worden.

Die letzte Spur des Mannes war sein gegen 10.30 Uhr genutztes Ski-Ticket an der Straßenalmbahn. Die Bergretter fuhren mit der Gondel nach oben und durchsuchten in Teams das weitläufige Gelände.

"Wegen der angespannten Lawinensituation wurde auf ein Einfahren ins freie Gelände verzichtet. Wir konzentrierten uns auf den Pistenrand sowie auf angrenzende Bereiche. Dabei entdeckten wir drei Lawinenkegel, die durch die drei Hundeführer und mittels LVS-Geräte gecheckt wurden", teilte die Bergrettung mit.

Durch eine Handyortung via "Find my Phone" wurde schließlich der Standort des Mannes abseits der Piste entdeckt. Er konnte nur noch tot geborgen werden und wurde offenbar durch eine Lawine tödlich verletzt.

Mehrere Stunden lang dauerte der Rettungseinsatz, der gegen 20.20 Uhr beendet war, und an dem neben Hundeführern der Bergrettung und Einsatzkräften auch Drohnenteams und Mitarbeiter der Bergbahnen St. Johann mitwirkten.

Titelfoto: Bergrettung St. Johann

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