Surfer nach Hai-Attacke vermisst: Nur das Surfbrett wurde gefunden

Esperance - Erneutes Unglück in Down Under? In Westaustralien wird nach einer Hai-Attacke ein Surfer vermisst.

Ist in Australien erneut ein Surfer einem Hai zum Opfer gefallen? (Symbolbild)
Ist in Australien erneut ein Surfer einem Hai zum Opfer gefallen? (Symbolbild)  © Alexius Sutandio/123RF

Der Mann sei am Freitagvormittag (Ortszeit) vor Kelp Beds Beach in der Nähe der Stadt Esperance von dem Raubfisch angegriffen worden, teilten die örtlichen Behörden mit.

Trotz einer sofort eingeleiteten Bergungsaktion sei aber zunächst nur das Surfbrett des Opfers gefunden worden.

Rettungsschwimmer suchten mit Jet-Skis das Meer ab. Weitere Details zu dem Surfer waren zunächst nicht bekannt.

Zuvor sei in der Region an der Südküste von Western Australia ein Hai gesichtet worden, hieß es. Der abgelegene Strand wurde laut Bericht von ABC geschlossen.

Das Gebiet ist berühmt-berüchtigt für solche Angriffe: Vor drei Jahren war in der Gegend eine 17-Jährige von einem Hai gebissen worden und später an ihren schweren Verletzungen gestorben.

2014 wurde ein 23-jähriger Surfer attackiert. Er verlor einen Arm und die andere Hand.

Vom Opfer fehlt jede Spur: Suche nach verschwundenem Surfer geht weiter

Erst vor Kurzem hätte es fast den 32-jährigen Profisurfer Matt Wilkinson erwischt (TAG24 berichtete). Er konnte sich jedoch auf seinem Board in letzter Sekunde vor einem Weißen Hai in Sicherheit bringen. Eine Drohne filmte die spektakuläre Flucht.

Update 13.26 Uhr: Augenzeugen melden sich zu Wort

Augenzeugen hätten gesagt, ein riesiger Hai habe den Mann angegriffen und in die Luft geschleudert, berichtete der Sender 7News. Freunde, die sich in der Nähe aufhielten, versuchten in seine Nähe zu paddeln, hätten ihm aber nicht helfen können.

"Seine Überlebenschancen sind offensichtlich ziemlich gering, wenn man bedenkt, was uns erzählt worden ist", zitierte der Sender Polizeisprecher Justin Tarasinski. Bei Einbruch der Dunkelheit sei die Suche zunächst unterbrochen worden, sie werde aber am Samstag wiederaufgenommen, hieß es.

Titelfoto: Alexius Sutandio/123RF

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