Buggenhout (Belgien) - Schreckliche Szenen in einer belgischen Kleinstadt. Am Dienstagmorgen ist ein Zug mit einem Schulbus kollidiert.
Laut einem Bericht des belgischen Nachrichtenportals "VRT" ereignete sich der dramatische Unfall gegen 8.08 Uhr am Dienstagvormittag in Buggenhout, einer kleinen Stadt rund 25 Kilometer vor Brüssel.
An einem Bahnübergang ist ein Zug auf einen Schulbus aufgefahren. Nach offiziellen Quellen des Nachrichtenportals sind bei dem Unglück mehrere Menschen ums Leben gekommen.
Laut einem Bericht von "RTL Info" handelt es sich bei den Verletzten um zwei Jugendliche, den Busfahrer und eine Begleitperson. Zudem wurden zwei weitere Menschen schwer verletzt Offiziell bestätigt sind diese Angaben jedoch nicht.
Wie genau es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Aufnahmen von Verkehrsüberwachungskameras zeigen, dass die Schranken an dem Bahnübergang geschlossen und die Ampeln auf Rot geschaltet waren.
"Der Zug bremste bereits. Der Lokführer leitete eine Notbremsung ein, konnte den Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern", erklärte ein Mitarbeiter des belgischen Bahnbetreibers "Infrabel" im Gespräch mit dem Nachrichtenportal.
Zugpassagiere werden von Feuerwehr betreut
Der Zugverkehr auf der Strecke ist seit dem Unfall vollständig zum Stillstand gekommen. "Aber das ist unser geringstes Problem", so der Bahnsprecher.
Rund 100 Zugpassagiere werden derzeit am Unfallort von den Einsatzkräften der Feuerwehr betreut, während die Polizei damit beschäftigt ist, den Unfallhergang zu rekonstruieren.
Erstmeldung am 26. Mai um 11.25 Uhr, aktualisiert am 26. Mai um 12.25 Uhr